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Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft verpasst bei der Basketball-WM die Zwischenrunde. Trotzdem gibt es weiterhin die Chance auf ein Olympia-Ticket.

Die deutschen Basketballer haben bei der WM in China durch das Scheitern in der Vorrunde die Chance auf ein Direktticket für die Olympischen Sommerspiele 2020 verpasst. Will die Mannschaft von Bundestrainer Henrik Rödl in Tokio dabei sein, muss ein Startplatz bei einem von vier Qualifikationsturnieren her. Darum geht es ab Samstag in Shanghai in der Platzierungsrunde um die Positionen 17 bis 32.

In den Duellen mit dem Senegal (Basketball-WM: Deutschland - Senegal ,ab 14 Uhr im LIVETICKER) und Kanada am Montag sind die deutschen Basketballer gefordert: "Wir wollen natürlich beide Spiele gewinnen. Wenn wir das erreichen, haben wir unser Minimalziel erreicht", sagte Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bundes (DBB).

Sieben Teams qualifizieren sich in China direkt für Japan, die zwei besten europäischen Teilnehmer, die zwei besten Teilnehmer aus Süd- und Nordamerika, sowie jeweils ein Teilnehmer aus Afrika, Asien und Ozeanien.

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Dazu kommen die 16 nächstbesten Mannschaften, die auf die vier Qualifikationsturniere verteilt werden. Die Sieger dieser vier Turniere qualifizieren sich dann für die Olympischen Spiele 2020.

Es reicht also Platz 23, es sei denn, eines der sieben Direkttickets geht an einen Teilnehmer, der hinter Deutschland landet. Dann muss Platz 22 her. Gehen zwei Direkttickets an Teilnehmer, die hinter Deutschland landen, muss Platz 21 her, usw.

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Schließt Olympia-Gastgeber Japan die WM vor der deutschen Mannschaft ab, können sich die Rödl-Schützlinge im Falle der oben genannten Szenarien eine um eine Position schlechtere Platzierung leisten. Die Japaner sind automatisch dabei.

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Spiel gegen Jordanien weckt Hoffnung

Tritt die Mannschaft aber in den nächsten beiden Spielen auf wie gegen Jordanien, gibt es Hoffnung. "Wir wollen unbedingt gewinnen", sagte Bundestrainer Henrik Rödl nach dem ersten Sieg im dritten Turnierspiel gegen Jordanien (96:62) - dem höchsten der deutschen WM-Geschichte. Es war ein erster Erfolg auf dem Weg Richtung Olympia, jetzt sollen zwei weitere folgen.

Kleber, gegen die Jordanier mit 18 Punkten bester Werfer, wollte die Enttäuschung von Shenzhen vergessen. "Zurückblicken bringt uns ja nichts. Wir haben ein Ziel vor Augen, das werden keine leichten Spiele", sagte der NBA-Profi von den Dallas Mavericks. Für den Traum von Tokio werde das Team alles reinwerfen, schließlich gehe es um "das Größte im Sport".

Auch bei Dennis Schröder liegt der Fokus jetzt klar auf Tokio: "Wir haben noch ein Ziel, wir wollen uns für Olympia qualifizieren." Für die DBB-Auswahl wäre es die erste Teilnahme an den Sommerspielen seit 2008.

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