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Das deutsche Damen-Duo um Olympiasiegerin Laura Ludwig und Margarete Kozuch startet mit einem Sieg gegen die USA nach Maß in die Beachvolleyball-WM.

Sonne satt, dröhnende Beats und grandiose Stimmung auf den Rängen: Olympiasiegerin Laura Ludwig und ihre neue Partnerin Margareta Kozuch haben mit ihrem WM-Auftaktsieg den Startschuss zur Beach-Party in Hamburg gegeben.

Das Duo gewann am Freitagabend auf dem Center Court gegen die US-Amerikanerinnen Kelly Larsen/Emily Stockman nach einer starken Vorstellung glatt in zwei Sätzen - und das am ersten Geburtstag von Ludwigs Sohn Teo.

"Ich könnte nicht glücklicher sein", sagte Lokalmatadorin und Titelverteidigerin Ludwig: "Wir konnten es gar nicht abwarten, loszulegen." Die 33-Jährige, die ihre achte WM bestreitet, und Kozuch zeigten vor den begeisterten Fans eine beeindruckende Leistung, die vielleicht beste der Saison.

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"Von Beginn an on fire"

Ludwig, Postergirl des Events, überzeugte in der Defensive, Kozuch riss die Zuschauer immer wieder mit ihren wuchtigen Schmetterbällen von den Sitzen. Und so waren sie nicht zu schlagen, dabei waren sie gegen Larsen/Stockman - immerhin die Nummer elf der Welt - im April bei einem Turnier in Warschau noch ohne Chance gewesen.

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"Super, dass wir so gestartet sind", sagte Kozuch: "Wir waren von Beginn an on fire." Und so haben sie den Grundstein zum Erreichen der K.o.-Phase ab Mittwoch gelegt. Die weiteren Gruppen-Gegnerinnen auf dem Weg dorthin sind die Brasilianerinnen Maria Antonelli und Carolina Solberg Salgado sowie die Außenseiterinnen Tochukwu Nnoruga/Francisca Ikhiede aus Nigeria.

Ludwig und "Maggie" Kozuch arbeiten erst seit rund sechs Monaten zusammen, nachdem Ludwigs alte Partnerin Kira Walkenhorst, mit der sie Olympia- und WM-Gold 2016 sowie 2017 holte, wegen zahlreicher Verletzungen eine Pause einlegen musste. Kein Wunder, dass das neue Team noch nicht zu 100 Prozent eingespielt ist - doch ihr erster Auftritt in Hamburg lässt auf mehr hoffen.

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Olympiasieger Brink sieht rosige Zukunft

London-Olympiasieger Julius Brink sieht bei Ludwig/Kozuch das Potenzial für neue Erfolge. Da entwickle sich "ein Team, das irgendwann in der Lage sein wird, um die Medaillen mitzuspielen. Die Frage ist nur: Wann?", sagte Brink, der 2012 an der Seite von Jonas Reckermann Olympia-Gold gewonnen hatte: "Die Entwicklung der beiden ist positiv." Die Heim-WM werde das Duo eher "pushen, als dass es sie unter Druck setzt."

Die Abstimmung zwischen Ludwig/Kozuch verbessert sich nach bisher fünf gemeinsamen Turnieren stetig, doch verglichen mit dem blinden Verständnis zwischen Ludwig und Walkenhorst gibt es natürlich noch Luft nach oben. Zudem hat Jung-Mama Ludwig noch nicht wieder ihr altes Fitness-Level zurück, dementsprechend straff war zuletzt das Vorbereitungsprogramm der beiden - Sponsoren- und Medientermine wurden auf ein Minimum reduziert.

Nur ein weiterer deutscher Sieg

In den vergangenen drei Tagen zog sich das Team ins Uhlenhorster Fitness-Center Aspria zurück, um sich abseits des Trubels intensiv und ohne Störungen auf den ersten gemeinsamen Karrierehöhepunkt vorzubereiten. Die Planungen des Jahres waren ganz auf dieses Highlight vor der eigenen Haustür ausgerichtet. "Der Knoten sitzt total locker, ist aber noch nicht geplatzt", sagte Ludwig zuletzt. Vielleicht passiert das aber in den nächsten Tagen.

Ihr erstes Spiel gewonnen haben ebenfalls Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur, die Patricia Pena/Michelle Amarilla aus Paraguay in zwei Sätzen (21:15, 21:10) keine Chance ließen. Niederlagen mussten hingegen das junge Perspektivteam Leonie Körtzinger/Sarah Schneider, Victoria Bieneck und Isabel Schneider sowie Philipp Arne Bergmann/Yannick Harms und Jonathan Erdmann/ Sven Winter hinnehmen. Das deutsche Top-Duo bei den Männern, Julius Thole/Clemens Wickler aus Hamburg, startet erst am Samstag in die WM.

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