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Das Beachvolleyball-Duo Julius Thole und Clemens Wickler zieht bei der WM in Hamburg ins Achtelfinale ein. Alle anderen deutschen Teams scheitern.

Deutschlands Beachvolleyball-Hoffnungsträger Julius Thole und Clemens Wickler sind bei der Heim-WM mit einer überragenden Leistung ins Achtelfinale gestürmt. Zuvor streichen die beiden Duos Nils Ehlers/Lars Flüggen und Philipp Arne Bergmann/Yannick Harms die Segel.

Das Duo Thole/Wickler setzt sich angetrieben vom begeisterten Publikum im Rothenbaumstadion gegen die Olympiadritten Alexander Brouwer/Robert Meeuwsen (Niederlande) in zwei Sätzen (21:19, 21:19) durch und trifft nun auf die brasilianische Paarung Alison/Alvaro.

Erfolgreiche Taktik

Das Viertelfinale verpassten hingegen Karla Borger und Julia Sude. Damit sind keine deutschen Frauen-Duos mehr im Wettbewerb vertreten. Gegen die Brasilianerinnen Barbara/Fernanda unterlagen Borger/Sude in einem dramatischen Spiel in drei Sätzen (21:10, 17:21, 11:15).

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"Wir haben sie durch einige blöde Fehler wieder stark gemacht, und dann wird es einfach schwer", sagte Borger: "Uns hat der zwingende Abschluss gefehlt."

Am Vortag waren bereits fünf von sechs deutschen Frauen-Teams ausgeschieden, unter anderem auch Olympiasiegerin Laura Ludwig mit ihrer neuen Partnerin Margareta Kozuch.

"Wir wollen uns von der Atmosphäre tragen lassen", sagte Wickler nach der Partie bei SPORT1 und Thole ergänzte: "Heute wurde hier alles übertroffen. Teilweise war es schwer, sich zu konzentrieren, weil man so eine Gänsehaut hatte. Unglaubliche Stimmung und so viele Leute und die haben alle Gas gegeben. Eines meiner schönsten Spiele."

Zuvor waren die anderen beiden noch im Turnier verbliebenen Männer-Duos des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in der Runde der letzten 32 gescheitert. Nils Ehlers/Lars Flüggen (Hamburg) verpassten gegen die favorisierten US-Amerikaner Tri Bourne/Trevor Crabb beim 1:2 (21:15, 19:21, 10:15) eine Überraschung. Philipp Arne Bergmann/Yannick Harms (Hameln) kassierten die erwartete Niederlage gegen das norwegische Top-Duo Anders Mol/Christian Sorum.

Thole/Wickler lieferten sich mit den Weltmeistern von 2013 ein hochklassiges Duell. Der erst 22-jährige Thole und sein zwei Jahre älterer Partner Wickler spielten abgeklärt und ließen sich auch von den gefährlichen Aufschlägen der Gegner nicht verunsichern. Selbst ein Rückstand im zweiten Satz brachte die beiden nicht aus dem Konzept.

Europameister eine Nummer zu groß

Anfangs gut mithalten konnten Bergmann/Harms beim 0:2 (13:21, 13:21) gegen das derzeit beste Team der Welt, aber gerade gegen die hervorragende Blockarbeit von Mol fand das deutsche Team kein probates Mittel. Auch im zweiten Durchgang setzten die Deutschen immer wieder Akzente, doch die Europameister waren einfach eine Nummer zu groß. Bergmann/Harms hatten sich über die Lucky-Loser-Runde in die nächste Runde gekämpft.

Gegen die starken US-Amerikaner ging Ehlers/Flüggen im zweiten Satz die Puste aus, im Tiebreak brachen die beiden trotz der lautstarken Unterstützung des Publikums auf dem Center Court im Rothenbaumstadion ein. Das Duo wehrte zwar noch drei Matchbälle ab, es reichte am Ende aber nicht.

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