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Laura Ludwig und Margareta Kozuch müssen sich im Finale der DM geschlagen geben. Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur gewinnen in drei Sätzen.

Beachvolleyball-Olympiasiegerin Laura Ludwig und Margareta Kozuch haben auch im zweiten Anlauf den ersten gemeinsamen Titel bei den deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand verpasst.

Im Finale unterlag das Duo vom Hamburger SV Sandra Ittlinger und Chantal Laboureur mit 1:2 (21:19, 16:21, 9:15). Bereits im Vorjahr hatten sich Ludwig/Kozuch mit Rang zwei zufrieden geben müssen. 

Nach dem Finale strahlten Ittlinger/Laboureur um die Wette. "Es ist ziemlich cool, aber ich glaube morgen freue ich mich vielleicht noch ein bisschen mehr", fasste Ittlinger ihre Gefühlswelt zusammen. Ihre Teamkollegin Laboureur war nach dem Titel völlig aufgelöst. "Nach der Schulterverletzung zurückzukommen und jetzt deutscher Meister zu werden, wie geil ist das denn?", fragte die 30-Jährige.

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Nachdem Ludwig im Viertelfinale am Freitag als Siegerin aus dem Duell mit ihrer Gold-Partnerin von Rio, Kira Walkenhorst, und deren Partnerin Anna-Lena Grüne hervorgegangen war (2:1), schlugen Ludwig/Kozuch im Halbfinale am Samstagmorgen auch Kim Behrens/Cinja Tillmann (Flacht/Hildesheim) knapp mit 2:1 (21:17, 15:21, 15:13).

EM als nächstes Highlight 

Für Ludwig und Kozuch steht ab dem 15. September bereits das nächste Highlight an. Dann startet die EM im lettischen Jurmala, wo auch Ittlinger/Laboureur und die weiteren Nationalteams an den Start gehen.

Männer: Titelverteidiger raus - Thole/Wickler weiter

Bei den Männern scheiterten die Titelverteidiger Bennet und David Poniewaz im Viertelfinale mit 0:2 (13:21, 19:21) am Interimsduo Nils Ehlers/Eric Stadie. Ehlers, der sonst mit Lars Flüggen antritt, trifft mit Stadie im Halbfinale am Sonntag (ab 10 Uhr im LIVESTREAM) auf Paul Becker/Jonas Schröder.

Die Vizeweltmeister Julius Thole und Clemens Wickler setzten sich in der Runde der letzten Acht 2:0 (21:18, 21:16) gegen Simon Pfretzschner/Milan Sievers durch und treffen nun auf Alexander Walkenhorst/Sven Winter.

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