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Lisa Ashton hat Rob Cross zwei Legs abgenommen
Lisa Ashton hat Rob Cross zwei Legs abgenommen © Sport1
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Bei ihrem Auftaktmatch zum Grand Slam of Darts ärgert Lisa Ashton Ex-Weltmeister Rob Cross. Gabriel Clemens feiert einen furiosen Sieg, Martin Schindler verliert.

Bemerkenswerter Auftritt von Lisa Ashton beim Grand Slam of Darts (täglich LIVE im TV und STREAM).

Im Duell der Weltmeister von 2018 hat die derzeit beste Dartsspielerin ihren Kontrahenten Rob Cross geärgert, musste sich am Ende aber dennoch geschlagen geben. 

Gleich im zweiten Leg gelang der Britin eine 180, sehr zur Freude der Fans in der Halle in Wolverhampton. Mit lauten "Lisa, Lisa"-Sprechchören feuerten sie die 49-Jährige an und durften wenig später ihren 1:1-Ausgleich bejubeln. 

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Rob Cross ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und schnappte sich souverän zwei Legs in Folge zur 3:1-Führung. Doch die als "Lancashire Rose" bekannte Ashton gab nicht auf und sicherte sich mit einem Wurf auf die Doppel-20 ihr zweites Leg des Nachmittags und den damit verbundenen Anschluss zum 2:3. Dann allerdings war der Lauf der Britin vorbei. 

Cross dominierte die folgenden zwei Durchgänge und sicherte sich mit einem Gesamt-Average von 93,19 den Sieg. Im Anschluss fand er für seine Kontrahentin (Average 80,7) lobende Worte. "Sie hat das bestmögliche Darts gespielt, sie ist fantastisch", ließ Cross verlauten.

Clemens feiert furiosen Sieg

Einen fantastischen Auftritt legte auch Gabriel Clemens hin.

Der Deutsche hat seine Auftaktpartie beim Grand Slam of Darts locker mit 5:1 gewonnen. Seinem Gegner Brendan Dolan ließ der Deutsche nicht den Hauch einer Chance. Dabei hatte es zu Beginn des Matches nicht gut ausgesehen. Keiner der ersten sechs Würfe von Clemens traf ein Triple-Feld.

Doch der 36-Jährige behielt die Nerven und checkte mit einer Doppel-16 erfolgreich das erste Leg. 

Clemens verpasst Neun-Darter

Im zweiten Leg stockte den Zuschauern dann der Atem. Der Deutsche warf sieben perfekte Darts, verpasste einen Neun-Darter im Anschluss aber knapp. Schnell lag Clemens in der Folge mit 3:0 in Führung. 

Dass sich Dolan das vierte Leg schnappte, brachte den "German Giant" jedoch nicht aus der Ruhe. Nach einem erfolgreichen fünften Durchgang checkte Clemens souverän die noch übrigen 121 Punkte und sicherte sich den ersten Sieg in seiner Gruppe.

Der 36-Jährige spielte dabei einen Average von 99,4, Dolan kam nicht über die 92,55 hinaus. 

Schindler mit Auftaktpleite

Deutlich schlechter lief es dagegen für Martin Schindler.

Der Deutsche kassierte in der ersten Partie des Turniers in Wolverhampton einen Whitewash. Mit 0:5 musste sich der 23-Jährige seinem Kontrahenten Nathan Aspinall geschlagen geben. 

Gleich im ersten Leg lief es für den Deutschen nicht rund. Seinem Gegner gelang mit einem 142er-Checkout ein guter Start. Zwar brachte Schindler im zweiten Leg die erste 180 des Turniers auf das Scoreboard, doch gleich mit der nächsten Aufnahme konterte Aspinall ebenfalls mit einer 180 und schnappte sich im Anschluss die Führung zum 2:0.

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Probleme beim Checkout

Nachdem er das dritte Leg ebenfalls abgeben musste, eröffnete der Deutsche Durchgang vier mit der vollen Punktzahl, zu einem Leggewinn verhalf ihm das bei einer Checkout-Quote von 91,54 jedoch nicht. 

Besonders bitter wurde es im fünften und letzten Leg. Aspinall zeigte im Abschluss Schwäche, doch Schindler konnte dies nicht nutzen. Er verpasste ein 8er-Checkout, danach ein 4er-Checkout. Aspinall behielt im Anschluss die Nerven und sicherte sich das fünfte Leg in Folge und den damit verbundenen Sieg.

Chisnall mit Comeback-Sieg

Eine beeindruckende Performance bot derweil Dave Chisnall. Der Brite, der als Favorit in das Duell mit Jamie Hughes gegangen war, lag in seinem Match schnell zurück. Auf der Anzeigentafel prangte ein 2:3-Rückstand und es lag bereits eine Überraschung in der Luft, ehe Chizzy die Wende schaffte, sich drei Legs in Folge sicherte und damit den Sieg perfekt machte.

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Der in seinem Match favorisierte Daryl Gurney hatte im Anschluss mit seinem Gegner Richard Veenstra deutlich weniger Probleme. "Superchin" Gurney gelang ein Whitewash, der Niederländer Veenstra blieb ohne Chance.

Snakebite kämpft zu Beginn

Ein wenig mehr Mühe als erwartet hatte Peter "Snakebite" Wright. Dem Schotten gelang zwar im Duell mit Wayne Warren ein 5:2-Sieg, diesen musste sich der 49-Jährige jedoch hart erkämpfen. 

Mit seiner Checkout-Quote von 98,16 spielte er zwar deutlich besser als sein Gegenüber (88,65), das erste Leg sicherte sich jedoch Wayne Warren. Nach vier Durchgängen stand ein 2:2-Unentschieden auf der Anzeigentafel, erst dann zündete Wright den Turbo und sicherte sich den Sieg.

Im letzten Spiel des Nachmittags feierte Michael Smith einen etwas überraschenden 5:3-Sieg. Der Bully Boy, der sich aktuell nicht in Topform befindet, galt gegen Glen Durrant nicht unbedingt als Favorit, überzeugte aber mit einem Average von 99,28.

Die Spiele der Nachmittagssession im Überblick:

Nathan Aspinall - Martin Schindler 5:0
Danny Noppert - Ryan Harrington 4:5
Brendan Dolan - Gabriel Clemens 1:5
Dave Chisnall - Jamie Hughes 5:3
Daryl Gurney - Richard Veenstra 5:0
Peter Wright - Wayne Warren 5:2
Rob Cross - Lisa Ashton 5:2
Michael Smith - Glen Durrant 5:3

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