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Wolverhampton - Im ersten Viertelfinale des Grand Slam of Darts gewinnt Peter Wright trotz kurzem Durchhänger. Glen Durrant feiert einen Coup gegen Michael Smith.

Was für ein Match von Duzza!

Ganze 26 Plätze liegen in der PDC Order of Merit zwischen Glen Durrant und Michael Smith. Am Freitagabend aber ließ Durrant beim Grand Slam of Darts im englischen Wolverhampton seine Muskeln spielen und warf den Bully Boy mit 16:12 aus dem Turnier.

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Dabei kam der Mann von der Merseyside gut ins Spiel und führte mit 2:0 und 6:3.

Mit sieben Legs in Folge rauschte Duzza jedoch zur 10:6-Führung und hinterließ damit sichtlich Eindruck bei seinem Kontrahenten. Zwar konnte Smith noch mal mit einem Leg verkürzen, aber das konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass jetzt nur noch einer das Zepter in der Hand hielt.

Durrant überragend im Checkout

Vor allem Durrants Checkout-Quote war wie von einem anderen Stern. Über 55 Prozent seiner Leg-Darts verwandelte der vermeintliche Außenseiter - speziell die Doppel-16 war sein bevorzugtes Ziel an diesem Tag.

Highlight seiner Checkout-Show war ein 110er-Finish, mit dem er beim Stand von 7:6 das erste Mal die Führung übernahm.

Dieser Konstanz hatte der Bully Boy an diesem Abend nichts entgegenzusetzen. Exemplarisch war das Ende im sechsten Leg. Hier verpasste Smith zwei Leg-Darts auf Tops. Diese Chance nutzte sein Kontrahent gnadenlos aus und glich mit einem 103er-Checkout aus.

Snakebite kontert 180er-Hagel

Auch "Snakebite" Peter Wright hat beim Grand Slam of Darts das Halbfinale klargemacht!

Aber was für einen Kampf musste Peter Wright hinlegen, bis der 16:12-Erfolg gegen Dave Chisnall feststand. Bis zum 4:4 erlaubten sich weder Snakebite noch Gegner Dave "Chizzy" Chisnall einen Ausrutscher, aber dann legte der Engländer den ersten Zwischensprint hin und zog auf 8:5 davon.

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Der schottische Darts-Star war nun in argen Schwierigkeiten. Bezeichnend war der Beginn von Chizzys Run. Wright hatte Leg-Darts, um auf 5:3 erhöhen, konnte diese aber nicht nutzen. Diese Chance nutzte der Mann von St. Helens und startete seinen Run.

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Wright mit furiosem Comeback

Wright arbeitete sich aus diesem Loch aber wieder heraus - und wie! Er startete nun seinerseits einen Lauf und holte sich acht Legs in Folge.

In dieser Phase war der 49-Jährige fast nicht zu bändigen und überzeugte mit souveränen Checkouts in Serie - ein 131er-Finish war dabei sein höchstes Checkout.

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Da nutzten Chizzy auch seine zahlreichen 180er nichts. In dieser Phase warf er dreimal den perfekten Dreier, insgesamt kam er auf zehn 180er, womit er den Rekord vom Vortag übertraf. Am Ende aber musste er sich dem furios aufspielenden Snakebite geschlagen geben. Die 98,64 Punkte im Drei-Dart-Average waren zu wenig für Wrights starke 101,25 Punkte.

Trotzdem hatte Snakebite nach dem Spiel nur Lob für seinen Kontrahenten übrig. "Ich glaube, dass Chizzy momentan einer, vielleicht sogar der beste Spieler der Welt ist. Es war auch beeindruckend, was er zwischendurch abgeliefert hat. Er hat aber auch seine Pausen gebraucht und das war gut, dass ich diese nutzen konnte."

Das Viertelfinale (Best of 31 Legs) im Überblick:

Freitag, 15. November ab 20 Uhr:
Dave Chisnall - Peter Wright 12:16
Glen Durrant - Michael Smith 16:12

Samstag, 16. November ab 21 Uhr:
Gerwyn Price - Gary Anderson (Liveticker)
Michael van Gerwen - Adrian Lewis (Liveticker)

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