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München - Judgement Night in der Unibet Premier League Darts! Daryl Gurney zieht trotz Niederlage den Kopf aus der Schlinge, Rob Cross muss sich verabschieden.

Die Entscheidung ums Weiterkommen in der Unibet Premier League Darts ist gefallen!

Daryl Gurney hat trotz seiner 4:7-Niederlage gegen Weltmeister Peter Wright den Kopf aus der Schlinge gezogen und die nächste Runde erreicht. Möglich gemacht hat das Rob Cross im Fernduell, der gegen Glen Durrant keine Chance hatte und sich klar mit 4:7 geschlagen geben musste. Nur ein Sieg hätte dem ehemaligen Weltmeister zum Weiterkommen gereicht. "Duzza" sicherte sich derweil die Tabellenführung vor Weltmeister Peter Wright.

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Gurney zitterte sich am 9. Spieltag indessen auf den achten Platz und überstand mit sechs Punkten die Judgement Night gerade so. Seine Chance, das Weiterkommen bereits vor dem letzten Match perfekt zu machen, ließ er im Duell mit "Snikebite" liegen. Bis zum 4:4 hielt Gurney gegen den Weltranglisten-Zweiten stark dagegen, doch in der Folge drehte Wright auf und gab kein Leg mehr ab. Im fünften Durchgang schrammte der Weltmeister nur haarscharf an einem 9-Darter vorbei, setzte mit seinen acht perfekten Darts aber dennoch einmal mehr ein Highlight.

Cross sah im letzten Spiel des Abends gegen Durrant von Anfang an kaum Land und geriet schnell mit 0:4 in Rückstand. Zwar kämpfte sich der 29-Jährige noch einmal auf 3:5 heran, doch wirklich gefährlich werden konnte er seinem Kontrahenten nicht mehr. Mit der 6:3-Führung besiegelte Durrant Cross' Aus.

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Anderson besiegt MvG im Topspiel

Im Highlight der Judgement Night - das Match zwischen Michael van Gerwen und Gary Anderson - behielt "The Flying Scotsman" mit 7:4 die Oberhand.

Die Zeichen vor der Partie standen eigentlich auf Sieg für MvG: Der dreifache Weltmeister konnte die letzten sieben Begegnungen für sich entscheiden. Bei 62 Duellen auf der PDC-Tour gewann der Niederländer 42 Mal.

Und das Duell der großen Darts-Stars wurde zum erwarteten Match der Spitzenklasse. Bis zum 4:4 konnte sich keiner der Spieler absetzen, doch dann stellte Anderson seine Klasse unter Beweis und sicherte sich drei Legs in Folge. Nachdem "Mighty Mike" beim 3:7 des 8. Spieltages gegen Glen Durrant keine Chance hatte, war es für ihn das erste Mal seit 2018, dass er zwei Spiele in Folge verlor. Zuletzt musste er sich beim Double-Header in Rotterdam Peter Wright und Raymond van Barneveld geschlagen geben.

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"Ich musste ziemlich kämpfen", gestand Anderson nach dem Spiel bei Sky Sports. "Aber Punkte sind Punkte." Für den Schotten war es ein wichtiger Erfolg, nachdem er sich am Vorabend Gerwyn Price überraschend geschlagen geben musste.

Aspinall mit starkem Comeback

Im ersten Spiel des 9. Spieltags setzte sich Nathan Aspinall mit einem Mega-Comeback mit 7:5 gegen Michael Smith durch.

Zu Beginn der Partie entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, aber mit seinem Break zum 3:2 und der anschließenden Führung bei eigenem Aufschlag sorgte Smith bereits für eine vermeintliche Vorentscheidung. Doch "The Asp" ließ sich nicht abschütteln und drehte richtig auf. Mit dem Rebreak gelang ihm der 5:5-Ausgleich. In dieser Phase warf der 29-Jährige gleich dreimal in Folge die 180 und krönte seinen Lauf mit der ersten Führung seit dem 2:1.

Aber damit nicht genug: Nachdem der "Bully Boy" im letzten Leg zahlreiche Matchdarts ausließ, nutzte Aspinall seine Chance und belohnte seine starke Aufholjagd noch mit dem Sieg. Seine Schwäche auf die Doppel kostete Smith demnach letztendlich den Sieg, was sich auch in den Statistiken widerspiegelte. Die Checkout-Quote des 29-Jährigen lag bei nur 27,78 Prozent, während bei Aspinall sieben von zwölf Versuchen auf die Doppel (58,33 Prozent) perfekt saßen.

Price mit White Wash gegen Challenger

Gerwyn Price hat mit Challenger Jermaine Wattimena kurzen Prozess gemacht.

Dem Bad Boy des Darts gelang gegen den Niederländer ein Whitewash. "The Machine Gun" fand zu keinem Zeitpunkt wirklich ins Spiel und musste hilflos dabei zusehen, wie ihn der ehemalige Rugbyspieler Price demontierte. Wattimena hatte keine einzige Chance auf ein Checkout, während bei Price sechs von elf Versuchen von Erfolg gekrönt waren.

Wie groß der Klassenunterschied der beiden Kontrahenten war, zeigte sich besonders auch im 3-Dart-Average: Der Waliser kam auf starke 102,4 Punkte, der Challenger lediglich auf 80,88. Mit seinen beiden High-Finishes zum 3:0 (164 Punkte) und 4:0 (114 Punkte) sorgte Price zusätzlich für Highlights.

Die aktuelle Tabelle:

Die Entscheidungen in der Judgement Night sind gefallen
Die Entscheidungen in der Judgement Night sind gefallen © SPORT1

Die Partien am 9. Spieltag im Überblick:

Nathan Aspinall - Michael Smith 7:5
Michael van Gerwen - Gary Anderson 4:7
Jermaine Wattimena - Gerwyn Price 0:7
Peter Wright - Daryl Gurney 7:4
Glen Durrant - Rob Cross 7:4

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