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Michael van Gerwen agiert in der Darts Premier League schwach - siegt aber. Van den Bergh brilliert gegen Clayton. Anderson siegt im Duell der Ex-Weltmeister.

Die zweite Woche der Unibet Premier League of Darts in Milton Keynes läuft - und Dimitri Van den Bergh ist weiter on fire!

Der Belgier hat am 6. Spieltag Jonny Clayton, Spitzenreiter nach Woche 1, nach einer glänzenden Vorstellung klar mit 7:3 besiegt und ist zumindest nach Punkten mit Platz 1 gleichgezogen. (Alle Spieltage der Unibet Premier League of Darts 2021 LIVE im TV auf SPORT1, im LIVESTREAM und im LIVETICKER)

"The Dreammaker" und der Waliser spielten beide einen 102er-Average, doch die Quote auf die Doppelfelder machte letztlich den Unterschied. Clayton traf lediglich drei seiner 16 Versuche auf ein Doppelfeld.

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Das Spiel war lange Zeit ein Breakfestival, ehe sich Van den Bergh nach dem 3:3-Ausgleich von Clayton entscheidend absetzen konnte und vier Legs in Folge gewann.

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Beide Spieler hatten bereits nach sieben Legs 11 Mal die 180 geworden, mehr wurden es allerdings auch bis zum Ende des Duells nicht mehr. (Spielplan und Ergebnisse der Darts Premier League)

Van Gerwen siegt trotz desolater Leistung

Den zweiten Platz teilt sich Van den Bergh mit Michael van Gerwen, obwohl der Niederländer eine für ihn historisch schlechte Leistung hingelegt hatte. Doch da sein Gegner, Titelverteidiger Glen Durrant, weiter an seine desolaten Leistungen aus Woche 1 anknüpfte, durfte van Gerwen dennoch über einen 7:3-Sieg jubeln.

Die Partie war dabei wahrlich nichts für Feinschmecker. Im sechsten Leg hatten sich beide Spieler beim Auslassen von Doppelfeldern übertroffen. Van Gerwen traf zeitweise nur vier seiner 23 Versuche, am Ende brachte er es immerhin noch auf eine Checkout-Quote von 24 Prozent.

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Im siebten Leg stand bei beiden Spielern zudem ein Average von unter 80 Punkten, als dem Weltranglistenzweiten endlich eine 180 gelang. Beim Break zum 6:3 schrie der 31-Jährige schließlich seine Erleichterung heraus und ballte die Faust.

Der Average von 87,78 war dennoch desolat für den Darts-Superstar van Gerwen. Seine 91,54 Zähler im Vorjahr waren der drittschwächte Wert in seiner Premier-League-Historie und sein schlechtester Wert auf einer TV-Bühne seit Jahren - diesmal unterbot van Gerwen den Wert sogar noch deutlich.

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Anderson gewinnt Duell der Ex-Weltmeister

Gary Anderson hatte derweil im Duell zweier Ex-Weltmeister am Abend den Auftakt gemacht und Rob Cross mit 7:5 bezwungen.

Nach ausgeglichenem Beginn steigerte sich "The Flying Scotsman" und holte zwei Breaks zur 3:2- bzw. 5:2-Führung. Cross kämpfte sich zwar noch einmal heran, doch letztlich sollte es gegen den abgezockten Anderson nicht reichen.

Der Schotte spielte zwar nur einen 94,82-Average - Cross kam auf 100,54 Punkte im Schnitt - und war bei der Checkout-Quote auch auf dem gleichen Niveau wie sein englischer Gegner - doch Anderson war in den wichtigen Momenten zur Stelle.

Durch den Sieg verbesserte sich Anderson mit sieben Punkten auf den vierten Platz, der für die Playoffs reichen würde. (Tabelle der Unibet Premier League of Darts)

Sousa siegt gegen humpelnden Wade

In der zweiten Partie des Tages setzte sich José de Sousa in einer hochklassigen Partie gegen James Wade mit 7:5 durch. Beide Spieler spielten einen Average von über 100 Punkten - Wade sogar 104 - und schafften eine Checkout-Quote von über 70 Prozent.

Dem Portugiesen gelang es in dem Match zuerst, sich einen Vorsprung zu erspielen. Über Bullseye breakte er zum 4:2, doch Wade schlug umgehend zurück. Der Engländer humpelte zwar sichtbar, wirkte davon aber nicht allzu sehr beeinträchtigt.

Als de Sousa einen Matchdart zum 7:4 auf die Doppel-7 nicht nutzen konnte, kam Wade erneut zurück. "The Machine" brachte dann jedoch seinen Anwurf gegen den exzellent aufgelegten de Sousa nicht durch, der zum 7:5-Sieg breakte.

Sowohl de Sousa als auch Wade haben mit sechs bzw. fünf Punkten weiterhin alle Chancen auf die Playoffs, wenngleich sie aktuell außerhalb der Playoff-Ränge liegen und der Engländer sogar Vorletzter ist.

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Aspinall nach Sieg gegen Wright Spitzenreiter

In der letzten Partie des Abends behielt schließlich Nathan Aspinall gegen Peter Wright überraschend deutlich mit 7:3 die Oberhand und übernahm somit sogar die Tabellenführung.

In einer über sechs Legs ausgeglichenen Partie holte der Engländer zum Schluss vier Legs in Folge und beendete mit einem starken 105er-Average sowie einer Checkout-Quote von 50 Prozent die Partie.

Wright zeigte mit einem 98er-Average sowie einer identischen Checkout-Quote wie "The Asp" ebenfalls eine solide Leistung, war an diesem Tag aber gegen den glänzend aufgelegten Aspinall am Ende chancenlos.

Der 6. Spieltag im Überblick:

Rob Cross - Gary Anderson 5:7
José de Sousa - James Wade 7:5
Jonny Clayton - Dimitri Van den Bergh 3:7
Glen Durrant - Michael van Gerwen 3:7
Nathan Aspinall - Peter Wright 7:3

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