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Salzburg und München - Der EHC Red Bull München siegt im Duell mit Schwestern-Klub EC Red Bull Salzburg und steht damit als erste deutsche Mannschaft im Finale der CHL.

Die Sensation ist perfekt! Als erste deutsche Mannschaft hat der EHC Red Bull München das Finale der Champions Hockey League erreicht. 

Der deutsche Serienmeister setzte sich im Halbfinalrückspiel gegen Schwestern-Klub EC Red Bull Salzburg mit 3:1 durch. Im Hinspiel vor einer Woche hatten sich beide Mannschaften noch mit einem torlosen Unentschieden getrennt.

Nach dem frühen Gegentor durch Alexander Rauchenwald (14.) drehte das Team von Trainer Don Jackson die Partie durch einen Doppelschlag von Maximilian Kastner (17.) und Yannick Seidenberg (20.) kurz vor Ende des ersten Drittels. 

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Salzburger Ausgleich zählt nicht

Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ein Tor wollte allerdings keiner der beiden Mannschaften gelingen. Insbesondere Nationaltorwart Danny aus den Birken rettete die Führung seiner Mannschaft mit sehenswerten Paraden ein ums andere Mal. Allerdings hatten die Münchner Glück, dass der vermeintliche Ausgleich der Salzburger von den Referees ausgewunken wurde.

In der 50. Minute konnte Patrick Hager - nach Zuspiel von Yasin Ehliz - auf 3:1 erhöhen. Für den 30-Jährigen war es der dritte Treffer im laufenden Wettbewerb.

Die Gastgeber warfen in den Schlussminuten noch einmal alles nach vorne und nahmen zweieinhalb Minuten vor dem Ende den Torwart vom Eis. Ein Tor wollte den Österreichern dennoch nicht mehr gelingen, womit es beim Sieg des EHC Red Bull München blieb.

Finale gegen Rekordsieger Frölunda Indians

Im Finale am 5. Februar kommt es damit in Göteborg zum Duell mit Rekordsieger Frölunda Indians. Die Schweden hatten sich bereits am Dienstag gegen den tschechischen Spitzenklub HC Pilsen durchgesetzt und waren damit zum vierten Mal ins Finale des höchsten Europapokal-Wettbewerbs im Eishockey eingezogen.

Das Finale wird nur in einer Begegnung ausgetragen, Frölunda hat aufgrund der besseren Turnierbilanz Heimrecht. Die bisherigen vier Endspiele der CHL liefen mit Beteiligung von Klubs aus Schweden, Finnland und Tschechien ab.

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