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Dem EHC Red Bull München (blau) fehlt noch ein Sieg zum Einzug ins Halbfinale
Dem EHC Red Bull München (blau) fehlt noch ein Sieg zum Einzug ins Halbfinale © Imago
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Dank eines furiosen letzten Drittels sichert sich Meister München in der Viertelfinalserie gegen Bremerhaven Matchbälle. Auch Berlin gelingt ein wichtiger Sieg.

Titelverteidiger Red Bull München und der Hauptrundenzweite Eisbären Berlin sind nur noch einen Sieg vom Einzug ins Play-off-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (LIVE im TV auf SPORT1)  entfernt.

Hauptrundenprimus München gewann beim krassen Außenseiter Fischtown Pinguins Bremerhaven 5:2 (0:1, 2:1, 3:0), während DEL-Rekordchampion Berlin sich bei den Grizzlys Wolfsburg mit 3:1 (1:1, 1:0, 1:0) durchsetzte. 

Damit liegen die Favoriten nach dem jeweils vierten Spiel in der best-of-seven-Serie mit 3:1 in Führung. Erst im letzten Drittel gelang es München seine Überlegenheit gegen die mutig aufspielenden Pinguins zu demonstrieren. In Niedersachsen war es hingegen der unterlegene Vizemeister Wolfsburg, der die Partie zumeist beherrschte, ehe das stark ersatzgeschwächte Team zum Ende nachließ.

Wolf: "Brauchen noch einen Sieg"

"Wir haben einen guten Schritt gemacht heute, aber wir brauchen noch einen Sieg", sagte Kapitän Michael Wolf bei Telekom Sport: "Dem Gegner ist zwar im letzten Drittel die Luft ausgegangen, doch "Bremerhaven macht es uns immer sehr schwer."

Nach dem Treffer von Christoph Körner lagen Gastgeber bereits nach zwei Minuten in Führung, ehe Brooks Macek (23., 26.) mit seinem Doppelpack den Spielstand für München drehte. Jan Urbas (32.) traf zum Ausgleich. Mads Christensen (42.) und Kapitän Michael Wolf (44.) erhöhten für die Gäste.

Aubry macht Eisbären-Sieg klar

Für die Hauptstädter traf der Lette Rihards Bukarts (4.) zum frühen Vorsprung. Christoph Höhenleitner (16.) erzielte den verdienten Ausgleich der Gastgeber, doch Andre Rankel (27.) und Louis-Marc Aubry (60.) schossen die Eisbären zum Sieg. 

"Wir wussten, dass es heute definitiv das schwerste Spiel der Serie wird - das war es heute auch", sagte Torschütze Andre Rankel: "Heute haben wir einen sehr guten Job gemacht die letzten zehn Minuten." 

Die Spiele im Stenogramm:

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Red Bull München 2:5 (1:0, 1:2, 0:3)
Tore: 1:0 Körner (1:57), 1:1 Macek (22:07), 1:2 Macek (25:51), 2:2 Urbas (31:17), 2:3 Christensen (41:12), 2:4 Wolf (43:38), 2:5 Mauer (57:17)
Zuschauer: 4643
Strafminuten: Bremerhaven 10 - München 6 plus Disziplinar (Aulie)
Playoff-Stand: 1:3

Grizzlys Wolfsburg - Eisbären Berlin 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)
Tore: 0:1 Bukarts (3:03), 1:1 Höhenleitner (15:38), 1:2 Rankel (26:22), 1:3 Aubry (59:07)
Zuschauer: 4122
Strafminuten: Wolfsburg 6 plus Disziplinar (Dixon) - Berlin 12
Play-off-Stand: 1:3

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