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Mannheim feiert gegen die Straubing Tigers den nächsten Sieg. Die Adler werden ihrer Favoritenrolle gerecht und bauen den Vorsprung auf Verfolger EHC aus.

Die Adler Mannheim sind am 39. Spieltag der DEL ihrer Favoritenrolle gerecht geworden.

Gegen die Straubing Tigers hat der Tabellenführer einen ungefährdeten 6:3-Sieg eingefahren. Dem Blitzstart der Mannheimer zum 3:0 hatten die Gäste am Ende nicht genug entgegenzusetzen. Für die Hausherren war es bereits der sechste Sieg in Serie.

Ganz zufrieden waren die Adler mit der gezeigten Leistung an diesem Abend jedoch nicht. "Wir haben im ersten Drittel einen Grundstein gesetzt. Dann haben wir nachgelassen, das ist eigentlich nicht unser Stil. Unser Torwart hat das Spiel aber gut für uns gestaltet", resümierte Matthias Plachta nach der Partie bei SPORT1.

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Mannheim mit Blitzstart

Die Hausherren dominierten von Beginn an das Duell und schockten die Tigers früh mit einem Doppelschlag durch Tommi Huhtala und David Wolf. Auch das dritte Tor ließ nicht lange auf sich warten: Markus Eisenschmid versenkte in der achten Minute zum 3:0. Ein erstes Lebenszeichen der Tigers sendete Sven Ziegler nach zehn Minuten mit dem ersten Treffer für die Gäste. Plachta erhöhte wenige Minuten später zum 4:1, ehe Garrett Festerling nach der Pause noch einen drauflegte .

Zu einer kuriosen Situation kam es in Drittel zwei. In der 28. Spielminute, zwei Minuten nach dem 5:1 für die Adler, gelang den Straubingern ein Treffer. Dieser wurde allerdings erst mehrere Minuten später anerkannt. Straubing nutzte die nächste Pause, um die Schiedsrichter auf den Treffer hinzuweisen, welche daraufhin die Szene im Videobeweis unter die Lupe nahmen und auf Tor für Straubing zum 5:2 entschieden.

Zwar gelang den Gästen in Schlussdrittel noch der Treffer zum 3:5, wirklich gefährlich werden konnten sie dem Tabellenführer aber nicht mehr. Kurz vor dem Ende war es erneut Huhtala, der den nächsten Sieg der Mannheimer mit seinem zweiten Tor an diesem Abend besiegelte.

Die Adler Mannheim führen weiterhin die Tabelle der DEL an und bauten den ohnehin komfortablen Vorsprung vor dem Verfolgerduell zwischen der Düsseldorfer EG und dem zweitplatzierten Meister Red Bull München auf zwölf Punkte aus. (SERVICE: Tabelle der DEL)

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