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Der EHC Red Bull München ringt die Augsburger Panther in Spiel sieben nieder und zieht ins DEL-Finale ein. Dort warten die Adler Mannheim.

Titelverteidiger Red Bull München hat im entscheidenden siebten Playoff-Halbfinale Nervenstärke bewiesen und zum vierten Mal in Folge das Finale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erreicht. Gegen die Augsburger Panther gewann das Team um Rekordtorjäger Michael Wolf mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) und entschied die Serie mit 4:3 für sich.

"Die ganze Serie war Wahnsinn. Die Spiele waren hart umkämpft, Augsburg hat es uns echt schwer gemacht. Ich glaube, wir hatten heute den größeren Willen", sagte Münchens Nationaltorhüter Danny aus den Birken bei SPORT1. Augsburgs Verteidiger Braden Lamb trauerte derweil der verpassten Chance hinterher: "Das tut richtig weh. Wir haben super Playoffs gespielt."

Mit insgesamt 504 Minuten und 46 Sekunden Spielzeit sorgten die beiden Teams für das bislang längste Playoff-Duell der DEL. Die bisherige Bestmarke von 480:32 Minuten der Frankfurt Lions und der Iserlohn Roosters stammte aus dem Viertelfinale 2008. Die Tore für die Münchner schossen Mads Christensen (16.) und der Olympiazweite Patrick Hager (26.). 

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Schon seit einer Woche für das Finale qualifiziert ist der Hauptrundensieger Adler Mannheim. Die Endspielserie beginnt am Donnerstag (ab 19.30 Uhr LIVE auf SPORT1) in Mannheim. Die Adler hatten nur vier Spiele benötigt, um die Kölner Haie auszuschalten. (DEL-Spielplan)

Unglücksrabe LeBlanc

In München entwickelte sich zu Beginn ein spannender Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, doch sowohl Nationaltorwart Danny aus den Birken als auch Gäste-Goalie Olivier Roy waren zur Stelle. In der 16. Minute setzte Christensen dann den Puck an Roy vorbei zum 1:0 ins rechte Eck.

Augsburg kämpfte und kam auch immer wieder zu Möglichkeiten, doch der Ausgleich fiel auch im zweiten Drittel nicht. Stattdessen spielte Münchens Hager nach einem Konter einen Querpass, den Drew LeBlanc unglücklich ins eigene Netz abfälschte.

Auch im Schlussabschnitt stemmten sich die Panther gegen die drohende Niederlage, konnten das Halbfinal-Aus aber nicht mehr abwenden. In dieser Serie gewann somit immer das Team, das das erste Tor erzielte.

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