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München - Die Augsburger Panther melden sich in der Halbfinal-Serie gegen den EHC Red Bull München zurück. LeBlanc wird zum Matchwinner. Die Kölner Haie verlieren erneut.

Die Augsburger Panther haben sich mit einem hart erkämpften Heimsieg in der Halbfinal-Serie der Deutschen Eishockey Liga gegen Titelverteidiger EHC Red Bull München zurückgemeldet.

Die Panther setzten sich im ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion dank eines Last-Minute-Treffers mit 4:3 (1:1, 1:1, 2:1) durch. Drew LeBlanc war der umjubelte Matchwinner, der 26 Sekunden vor Schluss für die Entscheidung sorgte.

Damit steht es in der Best-of-seven-Serie nun 1:1, nachdem die Münchner am Mittwoch ein Marathonmatch über 101 Minuten, dem siebtlängsten Spiel der DEL-Geschichte, für sich entschieden hatten. (Service: Ergebnisse/Spielplan der DEL-Playoffs)

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Fraser bringt Augsburg in Führung

Keine 48 Stunden nach dieser denkwürdiger Partie entwickelte sich in Augsburg von Beginn an erneut eine enge Partie.

Matt Fraser brachte Augsburg nach 17 Minuten in Führung, doch der Ausgleich der Münchner erfolgte umgehend. Exakt 59 Sekunden nach dem Augsburger Treffer erzielte Mark Yoakes bereits den Ausgleich.

John Mitchell (22.) schoss München zu Beginn des zweiten Drittels schließlich sogar in Führung, doch auch diese hielt nicht lang. Gut drei Minuten später traf Augsburgs Topscorer Matt White zum 2:2-Ausgleich.

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Mitchell schlägt für München zurück

Mit diesem Spielstand ging es ins Schlussdrittel, in das der AEV dank eines Treffers von LeBlanc den besseren Start erwischte. Mitchell antwortete für München aber zwölf Minuten vor Schluss mit seinem zweiten Treffer des Abends. 

Nachdem der Augsburger Center Sahir Gill kurz darauf einen Penalty nicht nutzen konnte, deutete vieles auf einen erneuten Overtime-Thriller an.

Doch dann gab es noch einmal Powerplay für Augsburg und LeBlanc krönte sich mit sich mit seinem zweiten Tor endgültig zum Spieler des Spiels.

Adler lassen Haie keine Chance

Im zweiten Spiel des Abends ließ Mannheim Gastgeber Köln beim 4:1 (1:0, 2:0, 1:1) derweil erneut keine Chance und braucht nur noch zwei Siege für das Endspiel.

Matchwinner der Mannheimer war Markus Eisenschmid. Der deutsche Nationalspieler traf in einer Powerplay-Situation zum 1:0 (9.) und bereitete die Tore Nummer zwei und drei durch Chad Kolarik (23.) und Andrew Desjardins (35.) vor.

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Ben Hanowski (46.) ließ Köln noch einmal hoffen, die engagierte Schlussoffensive der Haie blieb aber ohne zählbaren Erfolg. Stattdessen traf auf der Gegenseite noch einmal Desjardins (56.).

Die Partien im Stenogramm:

Augsburger Panther - Red Bull München 4:3 (1:1, 1:1, 2:1)
Tore: 1:0 Fraser (16:22), 1:1 Voakes (17:21), 1:2 Mitchell (21:41), 2:2 White (25:01), 3:2 Leblanc (41:45), 3:3 Mitchell (47:33), 4:3 Leblanc (59:34)
Zuschauer: 6139
Strafminuten: Augsburg 4 - München 8
Playoff-Stand: 1:1

Kölner Haie - Adler Mannheim 1:4 (0:1, 0:2, 1:1)
Tore: 0:1 Eisenschmid (08:28), 0:2 Kolarik (22:37), 0:3 Desjardins (34:55), 1:3 Hanowski (45:21), 1:4 Desjardins (55:23)
Zuschauer: 14.087
Strafminuten: Köln 18 - Mannheim 28
Playoff-Stand: 0:2

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