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Die Augsburger Panther haben gegen München ein entscheidendes siebtes Spiel erzwungen
Die Augsburger Panther haben gegen München ein entscheidendes siebtes Spiel erzwungen © Getty Images
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Die Augsburger Panther machen einen weiteren Schritt in Richtung Playoff-Finale. Um Meister Red Bull München niederzuringen, benötigen sie drei Verlängerungen.

Serienmeister Red Bull München ist auf dem Weg zum vierten Titel in Folge in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ausgerutscht.

Der Titelverteidiger verlor im dritten Play-off-Halbfinale gegen den Außenseiter Augsburger Panther in einem weiteren Marathonmatch 1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:0, 0:0, 0:1) in der dritten Verlängerung.

Nur fünf DEL-Spiele waren länger

Braden Lamb erzielte in der 104. Minute im sechstlängsten DEL-Spiel das entscheidende Tor.

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"So lange wollten wir eigentlich nicht spielen. Aber wenn es so lange dauert zu gewinnen, dann machen wir es natürlich", sagte der Matchwinner bei Magenta Sport.

Damit liegt der Favorit vor dem vierten Duell am Mittwoch  (ab 19.30 Uhr LIVE im TV und Stream auf SPORT1) in Augsburg in der Best-of-Seven-Serie mit 1:2 zurück.

Ihren bislang einzigen Sieg hatten die Münchner am vergangenen Mittwoch erst in der 102. Minute gesichert. 

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Das Eis hält keine zwei Minuten

Erneut musste das Spiel in München wegen eines Loches im Eis unterbrochen werden.

Schon nach 73 Sekunden gab es eine Zwangspause: Weil an der Bande hinter dem Tor ein Stück Eis herausgebrochen war, gingen die Eismeister unter anderem mit einem Feuerlöscher zu Werke.

Anders als am vergangenen Mittwoch, als die Drittelpause vorgezogen werden musste, ging es nach wenigen Minuten weiter.

München dominiert - Panther kontern 

München dominierte danach das Spiel, doch die Augsburger konterten genauso effektiv wie beim 4:3-Sieg am Freitag. (Service: Ergebnisse/Spielplan der DEL-Playoffs)

Die erste Torchance der Panther nutzte Jamie Arniel zur überraschenden Führung (10.). Auch im Mitteldrittel waren die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft, doch zunächst sprang nur ein Lattenschuss von Derek Joslin heraus (31.).

Erst in der 33. Minute gelang John Mitchell in Überzahl der verdiente Ausgleich.

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Schmölz hat Entscheidung auf der Kelle 

Im dritten Abschnitt entwickelte Augsburg wieder mehr Offensivkraft. Doch großes Risiko gingen beide Teams nicht. 

Nach 60 Spielminuten standen 47 Torschüsse für die Münchner, aber nur ein Treffer zu Buche.

"Es macht natürlich Spaß, wenn du immer spielst", sagte Nationalspieler Maxi Kastner bei Magenta Sport, "aber wenn du einen Fehler machst, ist es Kacke, und der Tag ist gelaufen."

In der zweiten Verlängerung hatten die Augsburger Pech mit einem Lattentreffer von Daniel Schmölz (95.). 

Die Partie im Stenogramm:

Red Bull München - Augsburger Panther 1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:1) n.3.V.
Tore: 0:1 Arniel (9:42), 1:1 Mitchell (32:24), 1:2 Lamb (103:34)
Zuschauer: 6.142
Strafminuten: München 10 - Augsburg 16
Playoff-Stand: 1:2

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