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Der EHC Red Bull München befürwortet den DEB-Vorstoß offenbar
Der EHC Red Bull München befürwortet den DEB-Vorstoß offenbar © Getty Images
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Der Vizemeister spricht sich offenbar für eine Reduzierung der Importspieler in der DEL aus - wie schon zuvor der Deutsche Eishockey-Bund.

Vizemeister Red Bull München unterstützt den Vorstoß des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) für eine Reduzierung der Ausländerstellen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Nach SID-Information legte der dreimalige Meister auf der Tagung der Sportlichen Leiter am Montag in Neuss einen entsprechenden Antrag vor. Auch die Schwenninger Wild Wings schlossen sich der Forderung an.

Karl-Heinz Fliegauf, Manager der Grizzlys Wolfsburg, bestätigte, dass über dieses Thema gesprochen werde. Es gebe "eine gemeinsame AG mit dem DEB und der DEL2", sagte er nach der Sitzung, "und wir prüfen in den Gremien immer wieder, ob und wann es Handlungsbedarf oder Verbesserungsvorschläge gibt."

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Nach SID-Informationen sind die 14 DEL-Klubs in dieser Sache unterschiedlicher Meinung. 

DEB will Kontingentspieler auf sechs reduzieren

Der DEB hatte am Wochenende ebenfalls gefordert, die Zahl der Importspieler zu verringern, um heimischen Talenten mehr Eiszeit und eine wichtigere Rolle zu geben. "Es ist an der Zeit, wieder einen Schritt zu tun", hatte Verbandspräsident Franz Reindl gesagt. Die Voraussetzung, "dass genügend deutsche Spieler bereitstehen", sei erfüllt: "Diese Hausaufgaben sind gemacht."

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Nach der derzeit gültigen Regelung dürfen die 14 DEL-Klubs jeweils elf sogenannte Kontingentspieler unter Vertrag nehmen und neun in einem Spiel einsetzen. Der DEB will gemäß seines Konzepts "Powerplay 26", das die Nationalmannschaft bis 2026 in die Weltspitze führen soll, diese Zahl bis dahin auf sechs reduzieren.

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Bislang lehnt die DEL eine Änderung mit dem Argument ab, dass deutsche Spieler teurer seien und die Kluft zwischen den Klubs größer würde.

DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel wirbt beim Treffen der Manager für den DEB-Vorstoß. Das sei die "logische Konsequenz" nach den verstärkten Anstrengungen in der Nachwuchsarbeit in den vergangenen Jahren, "es darf keine Zeit verloren werden".

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