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Wird Justin Schütz mit dem EHC Red Bull München zum DEL-Meister erklärt?
Wird Justin Schütz mit dem EHC Red Bull München zum DEL-Meister erklärt? © Imago
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München - Sagt die DEL die Playoffs wegen der Coronakrise ab? Eine Entscheidung würde die DEL gemeinsam mit den Vereinen treffen. Bayern hat eine Schlüsselrolle.

Die Ausbreitung des Coronavirus hat nun auch das Eishockey erreicht.

Eigentlich sollen am Mittwoch mit der 1. Runde die Playoffs um die 100. deutsche Meisterschaft beginnen, angesichts der aktuellen bundesweiten Krisensituation ist das momentan jedoch alles andere als sicher.

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"Wir haben die aktuellen Entwicklungen genau im Blick - wie in den vergangenen Tagen auch. Wir stehen mit den Behörden in Kontakt. Wir werden auch heute Gespräche führen, wenn wir etwas entscheiden, werden wir es auch kommunizieren", sagte DEL-Pressesprecher Konstantin Krüger zu SPORT1.

Absage der Playoffs?

Der Geschäftsführer Wolfgang Gastner von den Thomas Sabo Ice Tigers hatte in der Bild einen sofortigen Abbruch der Saison als Möglichkeit ins Gespräch gebracht. "Es stimmt, dass es dazu Beratungen gibt. Es ist nicht auszuschließen, dass am Dienstagnachmittag die Saison vorzeitig beendet wird und München dann als Hauptrunden-Erster neuer Deutscher Meister ist", hatte Gastner gesagt. 

"Das kann ich auf keinen Fall bestätigen", sagte Krüger dazu. Eine so weitreichende Entscheidung würde die DEL allerdings nur in enger Absprache mit den Klubs treffen.

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Die Verunsicherung ist groß. Am Mittwoch sollen die Ice Tigers gegen die Grizzlys Wolfsburg antreten. (DEL-Playoffs: Thomas Sabo Ice Tigers - Grizzlys Wolfsburg ab 19.15 Uhr im LIVETICKER, Highlights ab 23.15 Uhr im TV auf SPORT1) Im zweiten Duell um einen der beiden letzten Viertelfinalplätze sollen zeitgleich der ERC Ingolstadt und die Augsburger Panther aufeinander treffen.

DEL hat alle Bundesländer im Blick

Wie die Süddeutsche Zeitung am Montagabend berichtete, will die bayerische Staatsregierung Veranstaltungen mit mehr als 1000 Gästen zunächst bis Karfreitag untersagen. Darauf habe sich der schwarz-orange Koalitionsausschuss (CSU und Freie Wähler) in München geeinigt. Fünf der zehn Playoff-Teams der DEL kommen aus Bayern. Die Liga habe jedoch die Entwicklungen in allen Bundesländer gleichermaßen im Blick.

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