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München - Der Erfolg des DEB-Teams bei der WM sorgt weltweit für Aufsehen. Während in Schweden der Penalty von Noebels gefeiert wird, hadert die Schweiz. Die Pressestimmen.

Deutschlands sensationelle Leistungen bei der Eishockey-WM haben auch international hohe Wellen geschlagen!

Nach dem Viertelfinal-Sieg gegen die starken Schweizer nach 0:2-Rückstand fand speziell der unglaubliche Penalty von Marcel Noebels zum Sieg große Beachtung. (WM-Halbfinale: Deutschland - Finnland, Samstag ab 16.30 Uhr auf SPORT1 im Free-TV und Livestream)

Besonders in Schweden wurde das sensationelle Tor gefeiert, da sich die Schweden dabei an ihre Eishockey-Ikone Peter Forsberg erinnert fühlten.

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"Bang! Deutschland im WM-Halbfinale nach Traumpenalty" schrieb zum Beispiel das schwedische Aftonbladet und erklärte weiter, dass Deutschland den Sieg "einem Foppa-Straff" (also Forsberg-Penalty) zu verdanken hatte.

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Noebels begeistert die Schweden

NHL-Legende Forsberg hatte bei Olympia 1994 in Lillehammer, mit eben jener Bewegung den alles entscheidenden Penalty zum ersten Olympiasieg der Schweden verwandelt.

"Fantastisch, den in dieser entscheidenden Situation auszupacken", sagte Eishockey-Trainer und TV-Experte Roger Rönnberg zu dem Geniestreich von Noebels dem schwedischen Fernsehsender SVT.

Auch auf deren Homepage wurde Noebels gefeiert, der Deutschland mit einem "richtigen Foppa" ins Halbfinale schoss. Die schwedisch-finnische Seite Svenska Yle titelte sogar, dass der "Foppa-Straff Deutschlands magische Wende vollendete".

"Leidensphase für die Schweizer"

Während sich die Schweden nach ihrem historischen WM-Debakel begeistert von den frech aufspielenden Deutschen zeigten, sah man das in der Schweiz - wenig überraschend - nicht ganz so euphorisch.

So titelte der Blick: "Dieser freche Penalty tut uns richtig weh!" Über die Druckphase Deutschlands nach dem 1:2-Anschlusstreffer heißt es: "Es beginnt eine Leidensphase für die Schweizer, die fast nicht enden will. Die Deutschen setzen nach und machen viel Druck."

Auch wenn der Ausgleichstreffer erst kurz vor Schluss fällt, mussten die Schweizer aber fair anerkennen: "Nach 36:18 Schüssen aufs Tor darf sich niemand darüber beklagen". Das Schweizer Schweizer Boulevard-Blatt kam deshalb zum Fazit: "Die Deutschen haben sich den Einzug in den Halbfinal mit Mut und viel Aufwand verdient."

Finnland richtet Fokus auf Söderholm

In Finnland blickt man vor dem Halbfinal-Duell mit Deutschland vor allem auf Deutschlands Bundestrainer Toni Söderholm. Die auflagenstärkste finnische Tageszeitung Helsingin Sanomat widmete sich ausführlich in einem Kommentar ihrem Landsmann.

Dort heißt es über Söderholm unter anderem: "Seine Trainererfahrung, bevor er Cheftrainer der deutschen Nationalmannschaft wurde, ist so dünn wie Seidenpapier."

Doch es gibt auch großes Lob für ihn: "Nach dem triumphalen Schweiz-Spiel hielt er eine Medienkonferenz in vier Sprachen ab - unwiderstehlich." Neben Finnisch spricht Söderholm auch Schwedisch, Englisch und Deutsch.

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SPORT1-Kommentator in Kanada gefeiert

Aber auch ein anderer, der zumindest nicht direkt am deutschen Erfolg beteiligt war, wurde nicht nur von Bundestrainer Söderholm gefeiert: SPORT1-Kommentator Basti Schwele.

Die kanadische Medienplattform Bardown widmete Schweles Ekstase beim entscheidenden Penalty von Noebels sogar einen eigenen Artikel und schrieb zu einem Twitter-Post: "Dieser deutsche Kommentator flippte aus, nachdem Deutschland ins WM-Halbfinale eingezogen ist."

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Zuvor hatte bereits Söderholm das SPORT1-Video geteilt, in dem Schwele zu sehen ist, wie er während des Penaltys von Noebels ausrastet.

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