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Leon Draisaitl plant eine WM-Teilnahme für Deutschland © Getty Images
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Stürmer Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers plant mit der WM-Teilnahme. Allerdings könnte die Versicherung für den NHL-Star zum Problem werden.

Der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft winkt hochkarätige Verstärkung für die WM in Dänemark (4.-29. Mai LIVE im TV auf SPORT1).

NHL-Star Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers wird wohl den Olympia-Zweiten verstärken. "Ja. So wie es im Moment aussieht, ja. Ich habe noch nicht mit dem Trainer gesprochen", erklärte der Oilers-Profi auf der Saisonabschlussfeier seines Teams, auf die Frage ob er für Deutschland spielen werde.

Mit einem Augenzwinkern ergänzte er: "Vielleicht planen sie ja gar nicht mehr mit mir."

Versicherung als Hürde für Draisaitl?

Draisaitl hatte mit den Oilers den Einzug in die Playoffs verpasst und könnte nun für das DEB-Team auflaufen. Allerdings gibt es beim Stürmer noch ein finanzielles Problem: die hohe Versicherungssumme für den Topverdiener.

"Das ist ja nicht mehr der Leon Draisaitl, der 700.000 Dollar verdient, sondern einen 60-Millionen-Vertrag in der Tasche hat", sagte Sturm: "Deswegen werden auch die Versicherungen entsprechend hoch sein. Da muss man mal schauen."

Seidenberg kündigt WM-Teilnahme an

Neben Draisaitl könnten auch Torhüter Thomas Greiss und Dennis Seidenberg von den New York Islanders das DEB-Team verstärken. Greiss ist laut eigener Aussage, derzeit aber noch "unentschieden", ob er an der WM teilnehmen soll, wie er im Gespräch mit Pressevertretern zum Saisonabschluss erklärte. 

Dagegen hat Seidenberg bereits angekündigt, dass er die WM spielen wird.  "Ich spiele die Weltmeisterschaft im Mai, dann sehe ich weiter", sagte der Verteidiger und äußerte sich über seine Zukunft: "Ich werde weiterspielen, ich kann noch spielen. Mal sehen, welche Optionen es gibt."

Seidenberg kam in nur 28 der 82 Saisonspiele zum Einsatz und verbuchte fünf Vorlagen. Sein Vertrag läuft am Saisonende aus

Dass durch die Verstärkungen aus der NHL, der eine oder andere Olympia-Held seinen Kader-Platz räumen muss, sei Teil des Geschäfts meinte Bundestrainer Sturm. "Sie wissen, dass sie Platz machen müssen, wenn ein NHL-Spieler kommt. Daran hat auch Olympia-Silber nicht geändert."

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