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Counter-Strike auf der Karte Lake
Wettbetrug bei australischem CS:GO-Turnier © Valve
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In Australien werden fünf Männer des Matchfixings im semi-professionellen CS:GO angeklagt. Im Raum stehen 30.000 US-Dollar und bis zu zehn Jahre Gefängnis für die Täter.

Im Rahmen der semi-professionellen Mountain Dew League 2019 (CS:GO) sollen einzelne Matches entscheidend beeinflusst worden sein. Die fünf Angeklagten seien durch ihre Taten an etwa 30.000 US-Dollar Wetteinnahmen gelangt. 

Dem Bericht von ABC Australien nach handelt es sich um die "erste australische Ermittlung im eSports". 

Bis zu zehn Jahre Knast

Vier 20-Jährige werden angeklagt, vorab erhaltene Informationen ausgenutzt zu haben, bei dem Teams wissentlich ihre Games verloren haben. Die daraus resultierten Wetten brachten dann die Gewinne ein.

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Ein fünfter Beteiligter ist 27 Jahre alt und wird neben den Matchfixing-Vorwürfen auch wegen dem Besitz von Cannabis vor Gericht geführt. Alle Angeklagten stammen aus dem Raum Melbourne und sollen auf die selbe High School und Universität gegangen sein.

Der Prozess soll im September 2020 starten. Nach australischem Recht ist jeweils eine Höchststrafe von bis zu zehn Jahren Gefängnis möglich. 

"Die reine Menge von jungen Männern, die sich sowohl in High Schools als auch in Universitäten an Glücksspiel und Wetten beteiligen hat schon epidemische Ausmaße.", sagt Assistant Commissioner Paterson ABC Australien zufolge im vergangenen Jahr.

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