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Elias “Jamppi” Olkkonen spielt momentan für die finnische Organisation ENCE.
Elias “Jamppi” Olkkonen spielt momentan für die finnische Organisation ENCE © Stephanie Lindgren/DreamHack
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Ende März diesen Jahres verklagte der finnische Profispieler Elias “Jamppi” Olkkonen Valve aufgrund eines Bans. Seitdem ist nichts weiter passiert. Nun kam heraus wieso.

Der Sport schreibt manchmal kuriose Geschichten. eSports steht seinem physischen Verwandten dabei in nichts nach.

Ist das noch gerecht?

Folgendes hat sich zugetragen: Ende März diesen Jahres wurde der finnische AWP-Spieler Elias "Jamppi" Olkkonen von Valve mit einem permanenten Ban belegt. Der Grund? Ein zweites Profil, dass der Finne sich mit 14 gekauft hatte, damit er mit einem befreundeten Spieler auf einer LAN-Party zusammenspielen konnte, wurde mit einem VAC-Ban belegt, welcher automatisch auch sein Hauptprofil betrifft. 

Das Jamppi das Zweitprofil schon seit längerer Zeit verkauft und seitdem auch nichts mehr damit zu tun hatte zählt für Valve nicht, denn als der Finne Kontakt zum Publisher aufnahm, informierte dieser ihn, dass der Bann trotzdem aktiv bleiben wird.

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Für Jamppi ein mittelschweres Desaster, denn durch den Bann kann der AWP-Spieler nicht mehr an offiziellen Major-Events von Valve teilnehmen. Für jemanden, der gedenkt als Profispieler bei ambitionierten Teams auf der großen Bühne zu performen nicht gerade die beste Ausgangslage.

Aufgrund dessen verklagte Jamppi Valve. Seitdem wurde es ruhig um den Fall.

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Warum seitdem nichts passiert ist, hat einen simplen Grund: Jamppi verklagte die falsche Firma!

Anstatt die für Counter Strike verantwortliche Valve Corporation zu verklagen, richtete sich Jamppis Klage gegen die Valve GmbH. Eine in Deutschland ansässige Tochterfirma Valves, die nach eigenen Angaben Hersteller für Hardware, Betreiber von Spieleservern und Verwaltungsdienstleister für verbundene Unternehmen ist, aber absolut gar nichts mit Counter Strike zu tun hat. 

Noch ist nicht ganz klar, inwiefern die Klage nun hinfällig ist und ob Jamppi es tatsächlich schafft, per Gericht eine Aufhebung seines Bannes zu erzwingen. Sollte sich etwas neues in dem Fall ergeben, erfahrt ihr das wie immer auf SPORT1.

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