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Thunder Predator überrascht bisher alle beim Singapur-Major
Thunder Predator überrascht bisher alle beim Singapur-Major © Thunder Predator
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Beim Singapur-Major hat die Gruppenphase für Überraschungen gesorgt. Ein Underdog-Team überflügelt alle, während Europa enttäuscht und China stark aufspielt.

Von Alexander Englisch

Die ersten zwei Phasen des One Esports Majors endeten nach vier Tagen geballter Dota2-Action. Am Ende setzten sich ein Underdog-Team sowie die Favoriten aus China durch, während Europa enttäuschte.

Singapur-Major: Europa startet schwach

Bereits in den Wildcards gab es aus europäischer Sicht die ersten Enttäuschungen. Team Nigma, welches aufgrund des COVID-19 Ausfalls von Ivan "MinD_ContRol" Invanov, mit  Roman "rmN-" Paley antrat, fand von Beginn an nicht in das Turnier. Sie beendeten die Wildcards auf dem letzten Platz hinter Underdog T1. Team Liquid, das zweite europäische Team, ließ zuerst noch hoffen, fiel dann aber in bekannte Muster zurück. Nach einem erfolgreichen ersten Tag, mit einem Score von 6-0, beendete das Team Tag zwei mit 0-4 und musste sich deshalb den fast sicheren Gruppenphasenplatz erst in einem Tiebreak gegen AS Monaco Gambit erkämpfen.

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Die beiden chinesischen Favoriten PSG.LGD und Vici Gaming, schafften es unterdessen ohne größere Probleme durch die Wildcards und beendeten diese dominant auf dem ersten und zweiten Platz. Für AS Monaco Gambit, T1 und Nigma heißt es nach gerade einmal zwei Tagen wieder die Koffer zu packen.

Für die restlichen Teams ging es ohne Pause weiter in der Gruppenphase.

Gruppenphase: Der Underdog setzt sich durch

In der Gruppenphase war es Thunder Predator, dass alle Beteiligten überraschte. Die Südamerikaner, die nach dem Ausbleiben von beastcoast den einzigen Vertreter der Region bildeten, starteten als Underdog. Doch die aggressive Spielweise der Peruaner, war etwas, an dem sowohl Team Liquid als auch Alliance zu Beginn der Gruppenphase mit 0 - 2 scheiterten. Doch nicht nur die Europäer waren dem nicht gewachsen. Mit einem Score von insgesamt 12-2, beendete das Team die Gruppenphase auf Platz 1. Damit sicherten sie sich nicht nur einen Platz im Upper Bracket, sondern machten einen weiteren Schritt, Südamerika als ernsthafte Konkurrenz auf die Dota2-Landkarte zu setzen.

Die weiteren Upper-Bracket-Plätze gingen an die Wildcard Teams PSG.LGD und Vici Gaming, die selbst nach 28 (!) Spielen an vier Tagen kaum Zeichen der Erschöpfung zeigten.

Der zweite Vertreter aus Amerika, Quincy Crew, startete zwar ebenfalls stark ins Turnier mit einem Score von 4-2, konnte sich nach einer Niederlage gegen Thunder Predator nur noch auf den vierten Platz halten und verpasste das Upper Bracket knapp. Für die beiden Amerikanischen Regionen SA & NA, welche beide als schwächste Regionen nur jeweils zwei Startplätze bekamen, kann das Major bereits jetzt als Erfolg verbucht werden. Drei von drei Teams erreichten Playoff-Phase des Turniers, so sollte eine Erhöhung der Startplätze fürs nächste Major sicher sein. Für das erfolgsverwöhnte Europa ist das Event hingegen bislang eine Enttäuschung. 

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Die schwankende Performance von Team Liquid zog sich weiter bis in die Gruppenphase. Mit nur einem Sieg und vier Unentschieden reichte es nur für das Erreichen des Lower Brackets, was zumindest einen Tag Spielpause bedeutet. Für Alliance hingegen heißt es bereits Koffer packen. Vor allem das Scheitern gegen OB Neon Esports, welche zwischenzeitlich auf zwei Standins zurückgreifen mussten, war zu wenig, um die Top-12 zu erreichen. Für den Zweitplatzierten in Europas DPC eine herbe Enttäuschung.

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Weiter geht es bereits Mittwoch morgen mit folgenden Partien:

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