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In der Bundesliga sind eSports-Sparten keine Seltenheit mehr. Neben dem VfL Wolfsburg oder Bayer Leverkusen hat auch der Hamburger SV konkrete Pläne.
Virtuell kann im Volksparkstadion schon gezockt werden. © EA Sports

Die Virtuelle Bundesliga soll der Ableger des realen Wettbewerbs werden. Nach dem FSV Mainz oder dem 1. FC Köln plant nun der Hamburger SV seinen VBL-Start.

Eigentlich hatte der HSV sein Engagement im eSports dementiert. Doch die Hanseaten teilten am Mittwoch mit, dass sie erstmals in der von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) organisierten deutschen Meisterschaft im virtuellen Fußball teilnehmen werden. Ein offizieller Einstieg in den eSports-Bereich sei vorerst aber nicht geplant.

Der HSV erhält zwei Wildcards für die Teilnahme an der Virtuellen Bundesliga (VBL) 2018 der Fußball-Simulation FIFA und wird jeweils einen Playstation- sowie einen Xbox-Spieler für die Play-offs des Turniers benennen. Diese finden mit 128 Teilnehmern am 10. und 11. März in Düsseldorf statt. Das Finale der besten 24 Spieler folgt am 31. März in Dortmund. 

Mit Daniel "Random" Tissarek ist der PS4-Spieler schon gefunden. Auf Facebook schrieb er: "Ich bin unglaublich glücklich meinen HSV bei der Virtuellen Bundesliga vertreten zu dürfen. Dieser Traditionsklub hat schon seit jeher einen besonderen Platz in meinem Herzen." Für die Xbox werden acht Akteure (Bewerbung hier) von einer "Experten-Jury" ausgewählt, die dann am 20. Februar den Vertreter ausspielen. 

Auf den Spuren von Mainz, Köln und Frankfurt

Der Sieger der VBL wird zudem einen Startplatz für die Playoffs zur Weltmeisterschaft, dem FIFA eWorld Cup, bekommen. Die Qualifikation für Teilnehmer ohne Wildcard läuft seit dem 1. November online, wo sich monatlich Gamer ein Startrecht sichern können.

Neben dem Hamburger SV suchen auch der FSV Mainz 05 oder Eintracht Frankfurt noch FIFA-Spieler für ihre Wildcard-Slots. Der 1. FC Köln wird mit den bekannten Gesichtern Mirza Jahic (Playstation) und Timo "Praii" Gruneisen vertreten sein.

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