Ist FIFA eSports? DFB und ESL erklären
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In den Fußball-Amateurklassen wird sicherlich viel gezockt. Der Fussballverband Sachsen-Anhalt (FSA) plant nun einen eigenen Landespokal für die Zocker.

Zusammen mit dem eSport-Bund Deutschland (ESBD) wird der Landesverband ein eigenes FIFA-Turnier veranstalten. Unter dem Namen FSA-Landespokal FIFA 19 startet zur Veröffentlichung des nächsten Teil der Fußballsimulationsreihe ein Vorreiterprojekt in der Kooperation zwischen Sportverbänden und eSports-Anstrebungen.

Startplatz für jeden Fussball-Klub

Teilnehmer dürfen bei dem neuen Wettbewerb neben den ESBD-Organisationen nur Zugehörige des FSA. In Sachsen-Anhalt zählen laut Webseite insgesamt 790 Vereine mit etwa 87.805 Mitgliedern dazu. Dabei hat jeder Klub das Anrecht auf einen Startplatz im Wettbewerb.

Gesucht werden über sieben Regionalmeisterschaften 64 Teilnehmer, die unter sich den Sieger des Pokalwettbewerbs ausspielen.

"In Sachsen-Anhalt ist eine große Offenheit für eSport zu spüren"

ESBD-Präsident Hand Jagnow erklärte zu der Kooperation in der Pressemitteilung: "In Sachsen-Anhalt ist eine große Offenheit für eSport zu spüren. Fußball und eSport können hier auf Augenhöhe zusammenarbeiten. eSport in die Fläche und in die Vereine zu bringen, ist dabei ein Kernanliegen des ESBD seit Gründung."

Dazu ergänzte Erwin Burger als Präsident des Fussballverbandes Sachsen-Anhalt: "Wir wollen nicht nur voneinander lernen, sondern auch gemeinsam neue Wege beschreiten."

Der FSA folgt damit unter anderem der eSports-Offensive vom Bayrischen Fussballverband. Der BFV startete jüngst eine Partnerschaft mit dem größten eSports-Ligenveranstalter ESL und gab Ende April den Startschuss für den BFV eSports Cup, bei dem es ein großes Offline-Finalevent in München geben wird.

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