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Der Hamburger Fußballverein FC St. Pauli steigt ab sofort in den eSport ein. Offiziell ist zunächst nur vom eFootball die Rede, mehr ist aber möglich.

Der FC St. Pauli hat zwei eFootballer verpflichtet, die fortan für den Kiezklub auf digitale Torejagd gehen sollen.

Noah Maurice Itgen und Tom Köst streifen sich ab sofort das braune Trikot über und werden unter anderem in der Liga des Hamburger Fußball-Verbandes (HFV) eingeplant.

Mehr als Fußball?

"Dass wir in den eFootball einsteigen, ist der logische nächste Schritt, um das Thema Gaming weiterzuentwickeln und im Verein zu verankern", erklärt Martin Drust, Geschäftsleiter Marketing.

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Er stellte sogar ein noch umfassenders Engagement in diesem Bereich in Aussicht: "Künftig sind auch weitere Aktivitäten und Teilnahmen an verschiedenen Wettbewerben – auch außerhalb des eFootball – möglich. Hier orientieren wir uns am Kriterienraster der Hamburger Sportjugend. Es ist uns wichtig, dass wir auch weiterhin integrativ und breitensportorientiert sind, um möglichst vielen die Möglichkeit zu geben, am eFootball zu partizipieren."

Demnach sollen die beiden bereits verpflichteten eSportler nicht das Ende der Fahnenstange sein. Vorbild könnte auch der FC Schalke 04 sein, der mit seinem League-of-Legends-Team dieses Jahr nur haarscharf an der Weltmeisterschaft vorbeischrammte

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eFootballer von Babelsberg zu St. Pauli

Die beiden eFootballer kommen vom SV Babelsberg 03. 

"Es war unser großer Wunsch, zum FC St. Pauli zu wechseln. Dass wir bisher bei Babelsberg gespielt haben, war kein Zufall. Wir unterstützen und leben die Werte der beiden Vereine und möchten sie nun auch beim FCSP in den eFootball tragen", erklärt Noah Maurice Itgen.

Der 18-Jährige und sein Kollege Tim Köst werden nicht nur selbst auf Torejagd gehen, sondern auch Trainings- und Entwicklungsaufgaben im Verein übernehmen und stark an der Förderung von Mädchen und junger Frauen teilhaben, die "bisher im Gaming stark unterrepräsentiert sind".

Wo wird gespielt?

Der Trikotsponsor des Vereins unterstützt die eSport-Initiative und hat das congstar-Séparée im Millerntor-Stadion extra für diesen Zweck umgebaut. Bereits am 4. Oktober fällt mit einem Offline-Turnier der Startschuss am Kiez.

Zudem können Events und Gameplay schon ab dem 26. September auf dem FCSP-Twitch-Kanal verfolgt werden.

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