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MSI 2019: Interview mit Team Liquid Co-CEO Steve Arhancet
Team Liquid hatte einen starken Start in die MSI 2019, ließ dann aber wieder etwas nach © Riot Games
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Team Liquid hatte einen starken Start in die MSI 2019, ließ dann aber wieder etwas nach. Co-CEO Steve Arhancet spricht mit The Shotcaller über die Gründe dieses Wandels.

Steve Arhancet (37) ist einer der Besitzer und Co-CEO der nordamerikanischen eSports-Organisation Team Liquid. Im Interview mit The Shotcaller im Rahmen des Mid-Season Inivtational 2019 in Hanoi schildert er seinen Eindruck der aktuellen Leistung des League-of-Legends Team und verschiedener Entwicklungen in der Industrie.

Während sich Invictus Gaming, G2 Esports und SK Telecom T1 bereits ihre Tickets für die Halbfinalspiele gesichert haben, kämpft Team Liquid als Vertreter der LCS noch um den vierten Platz der Gruppenphase.

Was möchtest du den Fans von Team Liquid mit auf den Weg geben, die von Zuhause mitfiebern?

"Wir sind stark in das Turnier gestartet, hatten zwei deutliche Siege. Danach sind wir uns nicht ganz treu gewesen. Wir haben in den darauffolgenden Spielen versucht, unseren Spielstil an den der erfolgreichsten Teams im Turnier anzupassen. Damit sind wir ins Wanken geraten.

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Daraufhin haben wir uns gefragt: Was hat uns so weit gebracht? Für mich war das unsere eigene Spielweise. Wir haben dann eingesehen, dass wir einfach wieder wie gewohnt spielen sollten.

Und wenn es nicht funktioniert? Sch*** drauf. Dann ist das so. Wir sollten nicht versuchen im Wettbewerb etwas umzusetzen, was wir vorher nicht trainiert haben. Wir sollten einfach wir sein."

Was ist deine persönliche Meinung zu der aktuellen Bewegung, eSports immer weiter zu lokalisieren? Wir sehen immer mehr Teams, die lokalen Präsenzen eröffnen, oder wie in Philadelphia sogar Arenen für 3.000 Zuschauer bauen.

"In erster Linie wird es für eSport-Fans immer wichtig sein, das Geschehen digital zu verfolgen. Wie dieses Erlebnis letztendlich aussehen wird wissen wir noch nicht.

Aktuell ist es Twitch, mit Chats, in denen sich die Zuschauer austauschen können. Das war seiner Zeit innovativ und fortschrittlich, aber eben vor acht Jahren. Was ist der nächste Entwicklungsschritt des digitalen Erlebnisses?

Es besteht aber auch die Möglichkeit reale Events mit Festivalcharakter zu veranstalten. Das funktioniert dann auch gut in bestimmten lokalen Märkten.

Ich denke es ist nicht gut für ein Team zu sagen wir sind nur dieser einen Stadt zugehörig, aber für breiter aufgestellte Organisationen besteht die Möglichkeit die Position in bestimmten Märkten auch auf einem lokalen Level zu stärken.

Sei es durch Turniere, Arenen, Präsenzen oder Arenen, auch wir wollen das ist Märkten tun, in denen wir uns wohlfühlen."

Autor: Alexander Hugo

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