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Bibiana Steinhaus
Bibiana Steinhaus © Imago
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Berlin - Union Berlin liegt gegen Fürth dank Toni Leistner auf Siegkurs. Doch Schiri Bibiana Steinhaus liefert die Vorlage fürs 1:1 der SpVgg. Felix Kroos regt sich bei SPORT1 auf.

1. FC Union Berlin droht den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen der Zweiten Liga zu verlieren. Im letzten Spiel vor der Winterpause kamen die Eisernen vor 19.500 Zuschauern an der Alten Försterei gegen die SpVgg Greuther Fürth nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. (Spielplan und Ergebnisse der Zweiten Liga)

Nach dem 0:3 beim 1. FC Heidenheim in der vergangenen Woche war es der nächste Rückschlag für die Mannschaft von Trainer Jens Keller.

Die entscheidende Rolle kam dabei jedoch Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus zu - jedoch nicht wegen einer Fehlentscheidung. Beim Ausgleichstreffer von Serdar Dursun sprang der Ball im Strafraum an ihren Körper, wodurch sie unfreiwillig die Vorlage lieferte.

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Vor dem Fürther 1:1 prallte der Ball von Bibiana Steinhaus' Rücken zur SpVgg ab
Vor dem Fürther 1:1 prallte der Ball von Bibiana Steinhaus' Rücken zur SpVgg ab © SPORT1

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Kroos greift Steinhaus an

"Ich weiß nicht, wo die Schiedsrichterin bei dieser Situation ihre Augen hatte, eigentlich sollte sie immer in Richtung Spielgeschehen schauen. Das war eine Position wo sie nichts zu suchen hatte", kritisierte Unions Felix Kroos die Unparteiische bei SPORT1.

Sein Trainer Jens Keller nahm Steinhaus jedoch bei SPORT1 in Schutz: "Sie hat das nicht absichtlich gemacht, da gibt es keinen Vorwurf. Das Spiel hätten wir gewinnen müssen mit den Chancen die wir uns rausgespielt haben. Deshalb ärgert mich der Punkt schon."

Leistner köpft Führung für Union

Toni Leistner (65.) hatte die Gastgeber in Führung geköpft, Dursun (80.) glich für die ersatzgeschwächten Fürther aus. Während Berlin mit 28 Punkten auf Platz fünf überwintert, stabilisieren sich die Franken (21) im Mittelfeld. (Tabelle der Zweiten Liga)

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Unter Interimstrainer Janos Radoki holten sie bereits den siebten Punkt im vierten Spiel, trotz der Personalnot. Neben zahlreichen Verletzten musste Radoki in Berlin auch auf Torhüter Balazs Megyeri verzichten. Der Ungar war Vater einer Tochter geworden und wurde durch Sascha Burchert ersetzt.

Union denkt an Hosiner

Der langjährige Hertha-Keeper verbrachte in seiner alten Heimat zunächst einen ruhigen Abend, weil die Gastgeber nur bei Standards durch Kroos in Tornähe kamen. Nach einer Ecke stand Roberto Puncec vor Burchert völlig frei, doch der Innenverteidiger verzog (40.).

Kroos bereitete auch die Berliner Führung vor, die das Team mit einem Trikot von Mannschaftskollege Philipp Hosiner feierte. Der Österreicher liegt auf Grund eines Lungenkollapses im Krankenhaus.

Die Führung hielt allerdings nur eine Viertelstunde. Beim 1:1 war allerdings viel Pech im Spiel: Stephan Fürstner traf bei seinem Befreiungsschlag den Rücken von Steinhaus, von dort sprang der Ball zum eingewechselten Dursun, der Fürstner anschoss. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Burchert mit ehrenswertem Fair-Play

Vom Ex-Fürther trudelte der Ball unhaltbar ins Tor. Unions Sören Brandy traf drei Minuten vor dem Ende nur den Pfosten.

In der Nachspielzeit bewarb sich Burchert noch für einen Fair-Play-Preis. Nachdem Steinhaus auf Abstoß für Fürth entschieden hatte, gab der Keeper auf Nachfrage der Unparteiischen zu, den Ball noch berührt zu haben.

Der folgende Eckball für Union brachte nichts mehr ein.

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