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Tobias Kempe (l.) erzielte zwei Tore
Tobias Kempe (l.) erzielte zwei Tore © Getty Images
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Darmstadt - Darmstadt erlebt gegen Dresden ein Deja-vu und kassiert zudem ein Traumtor. Doch mit einer unfassbaren Nachspielzeit retten die Gastgeber einen Punkt.

Tobias Kempe hat Absteiger SV Darmstadt 98 am 8. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga einen wichtigen Punkt gerettet. Der 28-Jährige traf gegen Dynamo Dresden in der Nachspielzeit (90.+3) zum 3:3 (1:2)-Endstand für die Lilien, erst Augenblicke zuvor hatte Terrence Boyd (90.) in einer verrückten Schlussphase den Anschlusstreffer für Darmstadt erzielt (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga).

Zuvor hatte ein wie entfesselt aufspielender Manuel Konrad dreimal für Dresden getroffen (23./34./80.), auch weil Darmstadt nach ruhendem Ball gleich zweimal zu unaufmerksam agierte. Der starke Kempe (30.) hatte für Darmstadt zuvor schon zwischenzeitlich ausgeglichen, der Absteiger steht damit auf Rang vier (Tabelle der 2. Bundesliga).

"Unglaublich, was die Mannschaft bis zum Ende abgespult hat. Das war eine unfassbare Leistung, die leider nicht mit dem Sieg belohnt wurde", sagte Kempe bei Sky. Die drei Treffer waren für Konrad derweil "ein seltenes Gefühl. Wichtiger wären aber drei Punkte gewesen", sagte er.

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Dresden-Fans sorgen für Unterbrechung

Die Gastgeber hatten vor 17.000 Zuschauern von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle gelassen, sie setzten Dresden mit aggressivem Pressing unter Druck und vergaben durch den formstarken Weltmeister Kevin Großkreutz (4.) die erste Chance zur Führung. Durch Konrads ersten Treffer schöpften die Sachsen aber Mut, die Partie gestaltete sich nun ausgeglichener (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker).

Kurz nach dem Seitenwechsel legten die Protagonisten eine zweiminütige Zwangspause ein, da Dynamo-Fans Pyrotechnik abbrannten und dadurch die Sicht auf dem Platz verringerten.

Einige Dresdner Fans sorgten für eine Unterbrechung
Einige Dresdner Fans sorgten für eine Unterbrechung © Getty Images

Während die Darmstädter fast schon verzweifelt einen Weg zum Ausgleich suchten, vergab nach einem Konter Erich Berko (68.) die Chance zur Vorentscheidung.

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