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Spieler der SpVgg Greuther Fürth jubeln
Julian Green (r.) war am Tor zur 1:0-Führung gegen Dresden beteiligt © Getty Images
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Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth schöpft im Abstiegskampf der 2. Bundesliga neue Hoffnung. Die Franken feiern gegen Dynamo Dresden einen knappen Heimsieg.

Die abstiegsbedrohte SpVgg Greuther Fürth hat einen wichtigen Sieg im Tabellenkeller der 2. Bundesliga gefeiert. Die Franken setzten sich gegen Dynamo Dresden am 22. Spieltag mit 1:0 (1:0) durch.

Die Sachsen vergaben hingegen trotz spielerischer Dominanz die Chance, den Abstand auf die Abstiegsränge auszubauen.

Dresden steht mit 26 Punkten nur noch vier Zähler vor einem Abstiegsplatz, die Gastgeber (23) kletterten mit dem ersten Sieg 2018 auf den Relegationsplatz. (Tabelle der 2. Bundesliga)

Die Highlights der Sonntagsspiele in der Sendung "Sky Sport News HD: Die 2. Bundesliga" ab 19.30 Uhr im TV auf SPORT1

Vor rund 9000 Zuschauern und lautstarken mitgereisten Dresden-Fans spielten die Gäste gleich zu Beginn der Partie selbstbewusst auf. Die Chancenverwertung war jedoch schlecht.

Stattdessen glückte Lukas Gugganig (39.) der erste Treffer für Fürth im neuen Jahr. Der 22-Jährige staubte nach einem umstrittenen Freistoß, der vom Pfosten abgeprallt war, zur schmeichelnden Führung ab. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

"Es ist ein gutes Gefühl und es war ein hart umkämpfter Sieg", sagte Torschütze Gugganig bei Sky: "Es war vor allem wichtig, mal in Führung zu gehen, in den Anfangsminuten haben wir Riesenglück gehabt."

Hartmann ärgert sich über Gegentor

Diese Meinung bestätigte der verletzte Dynamo-Kapitän Marco Hartmann (Innenbanddehnung) schon in der Halbzeit: "Das ist richtig bitter. Der Klassiker, du machst ein gutes Spiel und verwertest deine Chancen nicht. Und dann bekommst du so ein Ei."

Neben Hartmann musste Dresden auf die gesperrten Niklas Kreuzer und Jannik Müller verzichten, die noch beim jüngsten 3:0-Erfolg gegen den VfL Bochum in der Startelf gestanden hatten. (Spielplan und Ergebnisse der 2. Bundesliga)

Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Der ehemalige Hannoveraner Uffe Bech vergab unter anderem in der 61. Minute noch eine Großchance der Gastgeber. 

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