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Dynamo Dresden schreibt zum achten Mal in Folge schwarze Zahlen
Bei Dynamo Dresden herrscht im Moment das Chaos © Getty Images
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Nach dem Rücktritt des Präsidiums stellt sich Dynamo Dresden neu auf. Zwei Vereinsmitglieder sollen für einen Übergang sorgen, die offizielle Wahl steigt im Dezember.

Der Aufsichtsrat des Zweitligisten Dynamo Dresden hat nach dem Rücktritt des kompletten Präsidiums und drei weiterer Gremiumsmitglieder ein Übergangspräsidium bestimmt.

Das teilten die Sachsen am Freitag mit. Zuvor musste satzungsgemäß die "dauerhafte Beschlussunfähigkeit" des Präsidiums festgestellt werden.

Das Übergangspräsidium soll aus den beiden Vereinsmitgliedern Michael Bürger und Holger Scholze bestehen, die zeitnah offiziell vom Aufsichtsrat ernannt werden sollen. Sie sollen unter anderem die für den 17. November geplante ordentliche Mitgliederversammlung weiter vorbereiten. Die Wahl des neuen Präsidiums soll am 19. Dezember auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgen.

Machtkämpfe führen zu Rücktritt

Am vergangenen Sonntag hatten Präsident Andreas Ritter, die Vizepräsidenten Diana Schantin und Michael Winkler, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Andre Gasch, der Ehrenratsvorsitzende Klemens Rasel und das Ehrenratsmitglied Michael Walter ihre Ämter niedergelegt.

Hintergrund der Rücktrittswelle waren interne Machtkämpfe im Klub, in deren Zentrum die Geschäftsführer Ralf Minge (Sport) und Michael Born (Kaufmännischer Geschäftsführer) stehen. Man wolle die "von Lügen, Diffamierungen und persönlichen Anfeindungen getragenen Zustände" nicht weiter mittragen, hieß es.

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