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Philipp Hofmann spielt seit 2019 beim Karlsruher SC
Philipp Hofmann spielt seit 2019 beim Karlsruher SC © Imago
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Der wechselwillige KSC-Stürmer Philipp Hofmann saß am Samstag 90 Minuten auf der Bank. Streik-Vorwürfe weist er allerdings zurück. Er kritisiert die Verantwortlichen.

Der wechselwillige Torjäger Philipp Hofmann vom Zweitligisten Karlsruher SC hat die Streik-Vorwürfe von Sportdirektor Oliver Kreuzer deutlich zurückgewiesen und die Ablöseforderungen seines Vereins kritisiert.

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"Wenn ich tatsächlich gestreikt hätte, hätte ich dann auf der Bank gesessen und würde normal trainieren", sagte Hofmann dem kicker: "Details über vertrauliche Gespräche gehören nach meiner Auffassung nicht an die Öffentlichkeit."

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Hofmann saß am Samstag bei der 0:3-Auftaktniederlage bei Hannover 96 über 90 Minuten auf der Ersatzbank. Kreuzer glaubte nach dem Spiel nicht, "dass es ihm körperlich schlecht geht". Vielmehr sei es laut dem früheren Bayern-Profi "vielleicht ein Versuch, den Wechsel zu erzwingen". 

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Hofmann kritisiert Ablöseforderungen des Vereins

Kreuzer bestätigte eine Einigung zwischen dem Bundesligisten Union Berlin und Hofmann. Die Badener sollen rund fünf Millionen für den 27-Jährigen fordern, weshalb eine Einigung zwischen den Klubs in weiter Ferne liegt.

"Ohne den Klassenerhalt wäre ich ablösefrei gewesen", sagte Hofmann, der in der vergangenen Saison 17 Treffer für den KSC erzielte: "Ich bin deshalb der Meinung, die Ablöseforderung sollte auch realistisch sein."

Eine harmonische Zukunft in Karlsruhe kann sich der frühere U21-Nationalspieler nicht mehr vorstellen: "Ich hatte immer ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Verantwortlichen und hier großartige Momente. Aber die letzten Tage haben natürlich etwas mit mir gemacht."

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