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Das Volksparkstadion im Volkspark in Hamburg 09.04.2020 *** The Volksparkstadion in the Volkspark in Hamburg 09 04 2020
Der Hamburger SV schied in der ersten Runde im DFB-Pokal aus © Imago
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Die Stadt Hamburg greift dem HSV unter die Arme. Der Klub wiederum erhält ein Erbbaurecht - mit einer Laufzeit-Option bis ins Jahr 2117.

Die Stadt Hamburg will dem finanziell angeschlagenen Zweitligisten Hamburger SV in der Coronakrise helfen und dem Traditionsklub das Grundstück mit dem Volksparkstadion für 23,5 Millionen Euro abkaufen.

Der Klub erhält im Gegenzug ein Erbbaurecht mit einer Laufzeit bis mindestens 2087, mit der Option auf eine Verlängerung bis ins Jahr 2117. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am Mittwoch unterzeichnet, wie der HSV mitteilte.

Die Hamburger Bürgerschaft muss dem Deal noch zustimmen.

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"Durch diese Vereinbarung können wir die umfangreichen Modernisierungen trotz Corona-Krise und erheblicher Umsatzeinbußen realisieren", sagte HSV-Finanzvorstand Frank Wettstein. Zudem sei damit die Grundlage geschaffen worden, "um die Rahmenbedingungen für die Durchführung" der in Hamburg geplanten Spiele der Europameisterschaft 2024 zu erfüllen, teilte der Klub mit. Das Stadion selber ist nicht Teil der Vereinbarung. Der jährliche Erbbauzins werde 1,8 Prozent vom Grundstückswert betragen.

"Ich freue mich, wenn auf diesem Weg die Handlungsfähigkeit des größten Sportvereins unserer Stadt erhalten bleibt und die notwendigen Zukunftsinvestitionen gesichert werden können", sagte Sportsenator Andy Grote (SPD). Zur Europameisterschaft solle "Hamburg über ein modernes, attraktives Stadion verfügen, in dem dann hoffentlich nicht nur Gruppenspiele, sondern möglichst auch einzelne Achtel- oder Viertelfinalpartien ausgetragen werden."

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