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Georg Margreitter und der 1. FC Nürnberg warten weiter auf den ersten Saisonsieg
Georg Margreitter und der 1. FC Nürnberg warten weiter auf den ersten Saisonsieg © Imago
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Der 1. FC Nürnberg bleibt auch im siebten Spiel in Folge gegen St. Pauli ohne Sieg. Beide Teams sind auch vom Punkt erfolgreich.

Erst Regensburg, dann Darmstadt - jetzt St. Pauli: Der 1. FC Nürnberg hat schon wieder eine Führung verspielt.

Die Mannschaft von Trainer Robert Klauß kam am 4. Spieltag in der 2. Liga trotz einer guten Vorstellung nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus, nachdem Manuel Schäffler (8.) den Club bei seinem Debüt und Johannes Geis (49.) per Handelfmeter zunächst zwei Mal in Führung geschossen hatten. Doch Rodrigo Zalazar (28.) per Foulelfmeter und Daniel Buballa (78.) glichen für die Kiezkicker vor 1000 Fans nicht unverdient noch aus. 

Damit blieb der "Club" zum siebten Mal in Folge sieglos gegen die Kiezkicker. Der letzte Erfolg des 1. FC Nürnbergs datiert aus dem Mai 2016.

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Klauß: Das ist keine Kopfsache

Beide Teams müssen weiter auf ihren zweiten Saisonsieg warten. St. Pauli rangiert in der Tabelle auf Platz sieben. Nürnberg, das sowohl gegen Regensburg (1:1) als auch gegen Darmstadt (2:3), hier ebenfalls zwei Mal, eine Führung aus der Hand gegeben hat, ist Neunter. (SERVICE: Tabelle der 2. Bundesliga)

"Ich glaube nicht, dass das eine Kopfsache ist.", sagte Nürnberg-Trainer Robert Klauß nach dem Spiel und fügte an: "Am Ende ist aber wichtig, dass wir hier etwas mitgenommen haben. In so einem wilden Spiel hat man bis zum Schluss das Gefühl, dass noch was passieren kann."

Die Fans auf dem Kiez sahen eine äußerst muntere Partie, lange ging es hin und her - wobei St. Pauli durch die Gegentore gezwungen war, das Spiel zu machen und Nürnberg mehr auf Konter setzte. Schäffler suchte dabei stets die Lücken in der Dreierkette der Hamburger, die er schon in der Anfangsphase entdeckt hatte.

Munterer Schlagabtausch am Millerntor

Der Stürmer war nach dem Spiel trotzdem nicht gänzlich zufrieden mit seiner Leistung. "Ich muss die Bälle besser halten und verteilen.", resümierte er: "Wir haben heute die Führungen zu einfach verspielt. Es ist aber gut, dass wir mit einem Punkt nach Hause fahren."

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Die Hausherren zeigten sich nach dem frühen Rückstand wenig geschockt, spielten weiter zielstrebig nach vorne. Nach einigen guten Möglichkeiten verwandelte dann Zalazar einen Strafstoß nach Videobeweis eiskalt im rechten Eck. 

Beide Teams hielten stets das Tempo hoch und erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. Bei Nürnberg machten sich die prominenten Ausfälle unter anderem des erneut schwer verletzten Angreifer Virgil Misidjan oder von Hanno Behrens, der Mitte der Woche positiv auf das Coronavirus getestet wurde, kaum bemerkbar. Robin Hack (30.) hätte sogar schon vor der Pause zur erneuten Führung treffen müssen. (SERVICE: Spielplan 2. Bundesliga)

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Auf der anderen Seite sorgte der quirlige Zalazar immer wieder für Wirbel, doch Nürnberg war effektiver. Geis verwandelte sicher vom Punkt, nachdem der nicht immer sichere Schiedsrichter Florian Heft nach Videoansicht auf ein Handspiel von Christopher Avevor entschieden hatte.

Bei St. Pauli ließen dann irgendwann die Kräfte nach, doch Zalazar und Co. drängten weiter nach vorne. Nürnberg war mit zunehmender Spieldauer vor allem darauf bedacht, in der Abwehr sicher zu stehen.

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