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HSV-Keeper Sven Ulreich konnte den Führungstreffer des 1. FC Nürnberg nicht verhindern
HSV-Keeper Sven Ulreich konnte den Führungstreffer des 1. FC Nürnberg nicht verhindern © Imago
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München - Die Siegesserie des Hamburger SV reißt in Nürnberg. Das freut Tobias Schweinsteiger bei seinem Debüt. Kiel kann vom HSV-Ausrutscher nicht profitieren. Würzburg jubelt.

Der Hamburger SV hat nach vier Siegen in Folge in der 2. Bundesliga einen kleinen Rückschlag im Aufstiegskampf hinnehmen müssen, die Tabellenführung dank Stadtrivale FC St. Pauli aber behaupten können.

Beim 1. FC Nürnberg kam der HSV nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus, Torjäger Simon Terodde erzielte in der 33. Minute den Ausgleich für die Hamburger und verhinderte Schlimmeres.

Fabian Nürnberger hatte den Club nach 14 Minuten in Führung gebracht. Der 21-Jährige vollendete dabei einen Konter per Direktabnahme.  (Tabelle der 2. Bundesliga)

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"Aufgrund der zweiten Halbzeit ist das ein gerechtes 1:1. Mit dem Punkt müssen wir leben", sagte Terodde nach der Partie bei Sky.

Auf Seiten Nürnbergs gab Tobias Schweinsteiger sein Trainer-Debüt. Bastian Schweinsteigers Bruder vertrat Chefcoach Robert Klauß, da dieser gesperrt war. (1. FC Nürnberg - Hamburger SV: Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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Nürnberg legt vor - Terodde gleicht aus

In einer abwechslungsreichen ersten Halbzeit hatten die Franken zunächst die besseren Chancen und gingen folgerichtig durch Nürnberger auch in Führung.

Die Hamburger konnten sich nur selten offensiv durchsetzen, kombinierten sich aber vor dem Tor sehenswert über die linke Außenbahn nach vorne. Terodde spitzelte eine Flanke aus kurzer Distanz ins Club-Tor.

Nach der Pause spielten beide Teams weiter auf Sieg. Zählbares sprang jedoch nicht heraus, vor allem weil beide Teams in den entscheidenden Momenten nicht konsequent genug agierten. (Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

"Ich glaube, wir können zufrieden sein. Wir haben uns gegen den Ball sehr gut verhalten, alles perfekt umgesetzt. Einzig beim Gegentor haben wir uns nicht gut verhalten. Es war definitiv ein Schritt in die richtige Richtung", sagte Schweinsteiger.

Die Highlights der Samstagsspiele am Sonntag ab 9 Uhr in Hattrick Pur - Die 2. Bundesliga im TV auf SPORT1

HSV behauptet Tabellenführung vor Kiel

Der Hamburger SV behauptete trotz des Remis knapp die Tabellenführung, da nach dem Ausrutscher von Greuther Fürth am Freitag auch Holstein Kiel am Samstag keine drei Zähler einfahren konnte. (FC St. Pauli. - Holstein Kiel: Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Beim 1. FC Pauli musste sich die Kieler mit einem 1:1 (0:0) begnügen. Damit bleiben die Störche einen Punkt hinter dem HSV auf dem zweiten Tabellenplatz. Allerdings kann der VfL Bochum am Sonntag bei einem Sieg in Regensburg noch vorbeiziehen.

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Joshua Mees (62.) verhinderte mit seinem Treffer immerhin die zweite Kieler Niederlage nacheinander. Zuvor hatte Omar Marmoush (52.) St. Pauli mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel in Führung gebracht.

"Jedes Spiel ist eng, wir wussten, dass wir auf eine Mannschaft treffen, die super Spieler hat. Das hat sich gezeigt", sagte Kiels Trainer Ole Werner bei Sky: "Wir können mit dem Punkt total leben, mit dem Begriff Außenseiter kann ich in der 2. Bundesliga nicht viel anfangen."

Würzburg siegt überraschend in Osnabrück

In der dritten Partie des Tages verpasste Verfolger VfL Osnabrück den Anschluss an die Aufstiegsplätze herzustellen und verlor überraschend mit 2:3 (1:0) gegen den Tabellenletzten Würzburger Kickers. (VfL Osnabrück - Würzburger Kickers: Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

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Dank Doppelpacker Marvin Pieringer konnten die Kickers im Kampf um den Klassenerhalt ein Ausrufezeichen setzen und ihren zweiten Saisonsieg einfahren. Mit nun acht Punkten bleiben die Kickers Tabellenletzter, sie verkürzten jedoch den Rückstand auf die Konkurrenz.

Pieringer (67., 76.), der erst Anfang Januar von der zweiten Mannschaft des SC Freiburg gekommen war, traf zweimal für die Gäste, nachdem der VfL durch Sebastian Kerk (41.) in Führung gegangen war. David Kopacz (80.) erzielte den dritten Würzburger Treffer, Luc Ihorst (85.) machte es noch einmal spannend.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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