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Marco Rose startete 2010 seine Trainerkarriere als Co-Trainer der zweiten Mannschaft von Mainz 05
Marco Rose startete 2010 seine Trainerkarriere als Co-Trainer der zweiten Mannschaft von Mainz 05 © Imago
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München - Manchester United soll ein Auge auf Salzburgs Trainer Marco Rose geworfen haben. Der ist aber auch Wunschkandidat als neuer Trainer bei der TSG Hoffenheim.

Die Meldung schlug am Dienstag hohe Wellen. Die englische Tageszeitung The Sun hatte berichtete, dass Marco Rose, Trainer von Red Bull Salzburg, auf dem Zettel der Bosse des Premier-League-Klubs Manchester United stehe. Nach der Entlassung von Jose Mourinho im Dezember trainiert aktuell Ole Gunnar Solskjaer interimsmäßig die Red Devils

"Aktuell kann ich nur sagen, dass Marco als Trainer von Salzburg noch ambitionierte Ziele hat und diese wie bisher mit aller Leidenschaft und Begeisterung verfolgt", sagte Roses Berater Andreas Sadlo im Gespräch mit SPORT1

Roses Vertrag in Salzburg läuft noch bis 2020. Bisher war lediglich bekannt, dass die TSG Hoffenheim über den 42-Jährigen nachdenkt. Die Kraichgauer suchen für die neue Saison einen Nachfolger für Julian Nagelsmann, der nach dieser Spielzeit neuer Chefcoach bei RB Leipzig wird.

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Rose selbst legte sich im alten Jahr nicht darauf fest, wie es in der kommenden Saison weitergeht.

Rose spricht von "dieser Spielzeit"

"Ich bin glücklich, dankbar und völlig ausgelastet mit meinen Aufgaben bei Red Bull Salzburg", sagte der Coach damals SPORT1: "Wir haben gemeinsam noch einiges vor in dieser Spielzeit und deshalb werde ich eventuelle Gerüchte nicht immer wieder kommentieren. Mein Fokus liegt voll und ganz auf Red Bull Salzburg."

Die auffällige Betonung liegt auf: in dieser Spielzeit.

Wie SPORT1 aus Roses Umfeld zuletzt erfuhr, will sich der gebürtige Leipziger mit seinem Berater und den Verantwortlichen der TSG demnächst zusammensetzen und konkrete Gespräche führen. Eigentlich sollte der neue TSG-Coach im Winter bekanntgegeben werden, wie Hoffenheims Mediendirektor Christian Frommert auf SPORT1-Nachfrage vergangenen Oktober bestätigte.

Für Rose ist die Bundesliga sehr interessant. Das ist kein Geheimnis, dies betonte er in der Vergangenheit immer wieder. Schon in der abgelaufenen Saison gab es Interesse von Eintracht Frankfurt, doch damals erhielt Rose keine Freigabe, verlängerte kurze Zeit später dafür seinen Vertrag in Salzburg bis 2020.

Im SPORT1-Interview im vergangenen September sagte er: "Grundsätzlich gibt es viele spannende Ligen und man weiß nie, was die Zukunft bringt. Aber ich habe mich für Salzburg entschieden und mache das weiter mit maximaler Energie und großer Freude."

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