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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan war Trauzeuge bei der Hochzeit von Mesut Özil
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan war Trauzeuge bei der Hochzeit von Mesut Özil © Getty Images
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Mesut Özil denkt am wahrscheinlich schönsten Tag in seinem Leben nicht nur an sich selbst. Trauzeuge ist der türkische Präsident.

Mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan als Trauzeuge hat Mesut Özil seine Braut Amine Gülse geheiratet.

Im Fünf-Sterne-Hotel Four Seasons, einem osmanischen Palast aus dem 19. Jahrhundert am Bosporus, gaben sich die beiden am Freitagabend vor 300 Gästen das Ja-Wort. 

Der 30 Jahre alte Arsenal-Profi Özil hatte am Nachmittag laut türkischer Berichte die frühere Miss Türkei vom Haus ihres Vaters abgeholt, um gemeinsam zur Trauungszeremonie zu fahren. Özil und Gülse sind laut Medienberichten seit 2017 ein Paar. Verlobt sind sie seit Januar. Die Flitterwochen will das Paar offenbar in einer Villa an der türkischen Ägäis verbringen.

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Özil kündigt Benefizaktion an

Im Rahmen ihrer glamourösen Hochzeit kündigten die beiden eine große Benefizaktion an. In den Sozialen Medien teilte Özil mit, dass er Kindern in Not weltweit insgesamt 1000 Operationen ermöglichen möchte. Zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan spendete er zudem laut der Sportzeitung "Fanatik" 14.000 bedürftigen Türken und 2000 syrischen Kriegsflüchtlingen eine Mahlzeit.

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Özil hatte im vergangenen Sommer Diskussionen ausgelöst, als er mit seinem deutschen Nationalmannschafts-Kollegen Ilkay Gündogan mit Erdogan für ein Foto posierte. Nach dem Debakel mit der deutschen Nationalelf bei der WM in Russland erklärte er im Juli seinen Rücktritt aus dem DFB-Team und prangerte "Rassismus und fehlenden Respekt" an. Die Vorwürfe Özils sowie der Umgang des DFB mit der Affäre führten in Deutschland zu einer kontroversen Debatte.

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