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Hamburg - Rafael van der Vaart wird seinen allerletzten Karriereauftritt in Hamburg haben. Im SPORT1-Interview spricht er über seinen Ex-Klub HSV - und Landsmann Matthjis de Ligt.

Rafael van der Vaart wird seinen allerletzten Auftritt in Hamburg haben.

Sein Abschiedsspiel wird am 13. Oktober in der Stadt seines früheren Klubs Hamburger SV stattfinden.

"Hamburg und ich sind immer miteinander verbunden", sagt van der Vaart, dessen Sohn Damian nach wie vor in der Hansestadt lebt, im Gespräch mit SPORT1.

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"Ich habe eine super Zeit beim HSV gehabt. Es war der richtige Schritt, von Ajax wegzugehen und zum HSV zu wechseln. Es war ein Traum, beim HSV habe ich eine große Karriere gemacht", sagt der 36 Jahre alte Niederländer.

Van der Vaart war 2005 im Alter von 22 Jahren von Ajax Amsterdam zum Hamburger SV gewechselt.

De Ligt: "Hoffe, dass er zu Bayern geht"

Der Schritt weg von Ajax steht wohl auch Matthijs de Ligt bevor. Hinter dem 19 Jahre alten Innenverteidiger sind zahlreiche europäische Topklubs hinterher. Auch dem FC Bayern wird Interesse am Niederländer nachgesagt.

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De Ligt nach München? Van der Vaart würde diesen Wechsel begrüßen.

"Ja absolut, ich hoffe, dass er zu Bayern geht, weil ich glaube, das wäre der richtige Verein für ihn", sagt der frühere niederländische Nationalspieler. "Mein Gefühl sagt, dass er ein Spieler ist, der sich in Deutschland wohlfühlen würde."

Für van der Vaart ist die Bundesliga zu den besten Ligen der Welt, "wenn nicht sogar die beste".

Van der Vaart über HSV: "Beste Entscheidung, Hecking zu holen"

In der abgelaufenen Saison litt van der Vaart mit seinem Ex-Klub HSV mit.

"Wenn man auswärts mit 4:0 bei Pauli gewinnt, acht Punkte vorne ist und es am Ende nicht schafft - das hat keiner erwartet. Sie hatten natürlich eine Mannschaft, die normalerweise aufsteigen musste", sagt der frühere HSV-Kapitän.

Für die Zukunft ist er aber frohen Mutes. "Ich glaube, es war die beste Entscheidung, Hecking zu holen (neuer HSV-Trainer Dieter Hecking, d.Red.). Ich habe oft gegen ihn gespielt. Er kommt ruhig rüber, hat Erfahrung, kann knallhart sein, aber kann einen auch behandeln wie seinen Sohn", meint van der Vaart.

Ob er, wie es Ivica Olic für sich angekündigt hatte, einem Ruf nach Hilfe des Klubs folgen würde? "Ich liebe den HSV, ich liebe den Verein, ich finde, die Leute sind toll. Sie können immer anrufen, aber im Moment gibt es da keinen Kontakt."

"... dann muss es bei mir ja ausverkauft sein"

Nun steht sein Abschiedsspiel im Oktober in Hamburg an. "Eine schöne Möglichkeit, alte Teamkollegen wiederzusehen. Vor allem die Jungs aus meiner ersten HSV-Phase würde ich gerne treffen. Barbarez, Atouba, Demel, Boularouz und Stefan Beinlich."

Sein damaliger Mitspieler David Jarolim hatte bereits ein Abschiedsspiel. "Ich habe das Spiel damals verfolgt und dachte mir: Wenn der 'Jaro' schon 30.000 ins Stadion bekommt, muss es bei mir ja dann ausverkauft sein", sagt van der Vaart mit einem Schmunzeln.

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