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In der "Sommermärchen-Affäre" sorgt ein Bericht über den Gesundheitszustand von Franz Beckenbauer für Wirbel. Die Anwälte der Beschuldigten beantragen eine Prüfung.

Der angeblich schlechte Gesundheitszustand von Franz Beckenbauer sorgt im Zusammenhang mit den Ermittlungen in der "Sommermärchen-Affäre" für Zweifel. Die Anwälte der anderen Beschuldigten haben eine Prüfung beantragt.

Wie SPORT1 aus dem Umfeld um die Beschuldigten Dr. Theo Zwanziger, Wolfgang Niersbach, Horst R. Schmidt und Urs Linsi erfuhr, haben deren Anwälte ein neutrales Gutachten gefordert, wie es um die Gesundheit von Franz Beckenbauer wirklich steht.

Dabei sei es den Beteiligten aber wichtig, die Aussagen des 73 Jahre alten "Fußball-Kaisers" nicht grundsätzlich in Frage zu stellen. Vielmehr handle es sich um einen ganz normalen Vorgang. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf diversen öffentlichen Auftritten Beckenbauers in den Monaten April und Mai.

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Anfang Mai hatte er zum Beispiel einen Termin in der Allianz Arena wahrgenommen und dabei auf die anwesenden Journalisten einen relativ guten Eindruck gemacht und Interviews gegeben.

Beckenbauer genießt große Wertschätzung

Wie SPORT1 erfuhr, genießt Beckenbauer bei den ehemaligen DFB-Funktionären weiterhin große Wertschätzung. "Wir wünschen uns alle, dass es dem Franz nicht so schlecht geht, wie es seine Anwälte darstellen", heißt es aus dem Umfeld der Beschuldigten. Dort erwartet man, dass sich die Klärung des Gesundheitszustands Beckenbauers über mehrere Monate ziehen könnte.

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Wie das Magazin Der Spiegel berichtete, haben Beckenbauers Anwälte bei der Schweizer Bundesanwaltschaft (BA) Atteste seiner Ärzte vorgelegt, die belegen sollen, dass jegliche Aufregung für ihn lebensgefährlich und er deswegen verhandlungsunfähig sei.

Darüber hinaus hat die BA schon die Absicht bestätigt, Beckenbauers Verfahren abzutrennen, um gegen andere Beschuldigte im Fall der angeblich gekauften WM 2006 schneller voranzukommen.

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