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Für Babak Rafati wird in Deutschland viel zu kleinlich gepfiffen. In diesem Zusammenhang äußert sich der Ex-Schiedsrichter zudem kritisch über Joshua Kimmich.

Für Ex-Schiedsrichter Babak Rafati wird in Deutschland viel zu kleinlich gepfiffen.

Er wünsche sich von den Schiedsrichtern generell "eine Portion Menschenverstand" und "ein wenig Bauchgefühl" bei der Spielleitung. "Wir wundern uns, warum die anderen international viel weiter sind als wir", sagte der 49-Jährige bei kicker meets DAZN. "Auch ein Grund: Wir pfeifen jeden Mist weg – ich eingeschlossen."

Diese Kleinlichkeit in Deutschland sieht Rafati im "Problem der Fehlerkultur" begründet. "Wir dürfen bloß keinen Fehler machen. Das ändert deine Haltung zur ganzen Sache. Du hast dann nicht diese Großzügigkeit und Toleranz." 

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Rafati nimmt Kimmich aufs Korn

Rafati zufolge bekommt der Abwehrspieler, der an der Seitenlinie "den Po rausnimmt und sich fallen lässt", in Deutschland seinen Freistoß, "und dann wundern wir uns, dass diese Zweikämpfe gegen Liverpool nicht abgepfiffen werden". 

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Als Beispiel nennt der frühere FIFA-Referee, der heute als Referent und Mentalcoach arbeitet, Joshua Kimmich. Der Bayern-Verteidiger falle "ganz oft in internationalen Spielen, kriegt den Freistoß nicht und muss dann wie ein Maikäfer hinterherlaufen".

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