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Wirrwarr um früheren Barcelona-Star. Der Staatsanwalt spricht von "Beitrag relevanter Daten" bei der Anhörung. Jetzt darf Ronaldinho Paraguay verlassen.

Im Wirrwarr um gefälschte Ausweise ist Brasiliens einstiger Weltfußballer Ronaldinho um eine Anklage durch die paraguayischen Behörden noch einmal herumgekommen. 

Der 39-Jährige gestand laut lokaler Medien bei seiner Anhörung am Donnerstag zwar Fehler ein, Staatsanwalt Federico Delfino sah jedoch wegen des "Beitragens relevanter Daten für die Untersuchung" von einer weiteren Strafverfolgung ab.

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Der frühere Barcelona-Star und sein als Manager fungierender Bruder Assis waren am Mittwoch mit in Paraguay ausgestellten Reisepässen und Personalausweisen in der Hauptstadt Asuncion gelandet. Nach ersten Hinweisen am Flughafen stellte die Polizei aber erst bei einer Razzia am Abend im Hotel die Dokumente sicher. Beide können das Land nun jederzeit verlassen.

Weshalb die beiden die gefälschten Papiere nutzten, ist noch unklar, weil Brasilianer für die Einreise ins Nachbarland eigentlich nur den heimischen Personalausweis benötigen. Zudem ist das Duo seit wenigen Wochen auch wieder im Besitz seiner eigenen Reisepässe, die im November 2018 wegen einer ausstehenden Strafzahlung für ein Umweltdelikt in Höhe von 2,3 Millionen Dollar einkassiert worden waren.

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Dagegen nahmen die Behörden in Asuncion einen Mann sowie zwei Frauen fest, die den beiden die gefälschten Ausweise zugespielt haben sollen. Zudem ist wegen der Affäre und nach internen Schuldzuweisungen der Direktor der paraguayischen Einreisebehörde zurückgetreten.

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