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Christian Seifert (m.) fordert unter anderem die Bundesliga-Klubs zum Sparen auf
Christian Seifert (m.) fordert unter anderem die Bundesliga-Klubs zum Sparen auf © Imago
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Aufgrund der drohenden Einnahmeverluste fordert DFL-Boss Christian Seifert die deutschen Profiklubs dazu auf, Geld zu sparen. Dies gilt auch für Spielergehälter.

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat die Klubs im deutschen Profifußball angesichts der drohenden Einnahmeverluste zum Sparen aufgefordert.

"Es wäre schon sehr optimistisch, jetzt noch davon auszugehen, dass in der laufenden Saison in großem Stil Zuschauereinnahmen fließen", sagte der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL) dem Handelsblatt: "Jeder Klub ist in diesen Tagen gut beraten, die Fixkosten zu drücken. Und dazu gehören auch die Personalkosten."

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Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten haben aufgrund der schlagartig steigenden Corona-Fallzahlen unter anderem einen Ausschluss der Zuschauer in den Fußballstadien für den November beschlossen. Seit Saisonbeginn war für die Vereine noch eine Stadionauslastung von bis zu maximal 20 Prozent erlaubt. Dort wo Fans zugelassen gewesen seien, habe es gut geklappt, sagte Seifert: "Unser Hygienekonzept hat sich bewährt."

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Im Gegensatz zum Freizeit- und Amateursport, der während des temporären Lockdowns ruhen muss, dürfen die Bundesliga und die 2. Bundesliga ihre Saison fortsetzen.

Spielbetrieb soll aufrecht erhalten werden

Oberstes Ziel sei es, "den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Davon hängt alles ab: Die TV-Erlöse und auch die Einnahmen aus dem Sponsoring", sagte Seifert, der jüngst seinen Abschied von der DFL nach Vertragsablauf im Jahr 2022 angekündigt hatte.

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Sollte es zu weiteren finanziellen Einbußen kommen, habe die DFL noch eine externe Option, betonte Seifert: "Es gibt ein großes Interesse von Investoren an der DFL und ihren Geschäftsfeldern. Schon zu Beginn der Krise wurden wir von Kapitalgebern angesprochen." Am Donnerstag hatte das Präsidium bereits über Investoren-Angebote beraten.

Konkret soll es dabei um den Einstieg von Geldgebern bei der DFL-Tochterfirma Bundesliga International gehen.

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