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Ex-Bundesligist Stuttgarter Kickers sorgt in der Oberliga mit einer Fairplay-Aktion für positive Schlagzeilen. Trainer Gehrmann gibt die Anweisung für ein Eigentor.

Tolle Fairplay-Aktion in der Oberliga Baden Württemberg!

Im Topspiel der Stuttgarter Kickers gegen den FC Nöttingen wies Kickers-Trainer Ramon Gehrmann kurz nach der Pause sein Team an, den Ball ins eigene Tor zu schießen.

Was war passiert? In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatten die Gastgeber durch Cristian Gilés Sanchez zum 2:0 getroffen - allerdings fiel der Treffer nach einer umstrittenen Aktion.

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Die Gäste hatten den Ball zuvor absichtlich ins Aus gespielt, da ein eigener Spieler auf dem Boden lag. Anstatt den Ball zu den Nöttingern zurückzuspielen, hielten die Kickers den Ball in den eigenen Reihen und erzielten im Anschluss das Tor.

Nachdem sich in der Pause die Gemüter beruhigt hatten, schob Lukas Kling die Kugel direkt nach dem Anstoß zum 1:2 in die eigenen Maschen.

"Ich bin ja katholisch und da oben gibt es ein Konto, und da kann man abheben und einzahlen", erklärte Gehrmann nach der Partie: "Am Mittwoch gegen Ravensburg haben wir in der letzten Minuten einen Pfostenkopfball gegen uns gehabt. Da haben wir was abgehoben vom Konto. Heute war es wahrscheinlich so, dass wir damit wieder eingezahlt haben und vielleicht wieder Guthaben vorliegt."

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Am Ende durfte der frühere Bundesligist dennoch jubeln. Nach zwei weiteren Toren - beide ins gegnerische Gehäuse - gewannen die Kickers mit 4:1 und festigten hinter Spitzenreiter Freiberg Platz 2 in der Tabelle.

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