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Sven Mislintat verrät, dass der BVB Niklas Süle in jungen Jahren hätte verpflichten können. Doch die Dortmunder entschieden sich für seinen Teamkollegen.

Im Podcast Kicker meets DAZN hat Sven Mislintat spannende Einblicke in seinen bisherigen Karriereverlauf gegeben. 

So verriet der ehemalige BVB-Scout, dass die Schwarz-Gelben im Sommer 2016 gerne Kylian Mpabbé vom AS Monaco verpflichtet hätten, im Rennen um den talentierten Franzosen aber letztlich chancenlos waren

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Mislintat: Süle war "verpasster Transfer" 

Eine realistische Chance hingegen hätten die Dortmunder bei einem anderen Spieler gehabt, der später ebenfalls einen erfolgreichen Karriereweg einschlug. "Ein echter verpasster Transfer war Niklas Süle", erzählte Mislintat, der heute als Sportdirektor beim VfB Stuttgart arbeitet. "Er hat damals mit Marian Sarr in der U17-Nationalmannschaft gespielt. Wir haben uns schließlich für Sarr und gegen Süle entschieden." 

Zumindest rückblickend betrachtet eine eher unglückliche Entscheidung. Sarr wechselte im Januar 2013 aus Leverkusen zur Dortmunder U19. Den Durchbruch in den Kader der ersten Mannschaft schaffte der Innenverteidiger aber nie.

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Im Dezember 2013 brachte er es binnen zwei Wochen auf zwei Bundesliga- und einen Champions-League-Einsatz für den BVB. Für Sarr sollten diese drei Partien allerdings die einzigen im Trikot der Borussia bleiben. 

2016 verließ er Dortmund und schloss sich dem VfL Wolfsburg II an. Nach Stationen beim VfR Aalen und Carl Zeiss Jena war Sarr zwischenzeitlich sogar vereinslos. Seit Jahresbeginn steht der 26-Jährige für den Bonner SC in der Regionalliga West auf dem Platz.  

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Süle feiert große Erfolge mit dem FC Bayern 

Süle hingegen wechselte im Sommer 2017 nach sieben Jahren bei der TSG Hoffenheim zum FC Bayern, wo er sich zu einer wichtigen Stütze in der Defensive entwickelte. Mit den Münchnern gewann der 25-Jährige einmal die Champions League, drei deutsche Meisterschaften und zweimal den DFB-Pokal.

In knapp vier Jahren kommt Süle beim deutschen Rekordmeister auf 130 Pflichtspiel-Einsätze. Für Deutschland bringt es der gebürtige Frankfurter auf 29 Länderspiele. 

Eine Entwicklung, die die BVB-Verantwortlichen im Nachgang wohl mit etwas Bauchschmerzen verfolgen. 

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