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Am Freitag will die UEFA darüber beraten, wie sie mit den Klubs der Super League umgeht. Womöglich profitieren der FC Bayern und Borussia Dortmund.

Der dänische Fußball-Verbandspräsident Jesper Möller, gleichzeitig Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees, glaubt an einen Ausschluss der Super-League-Rebellen aus den laufenden Europapokal-Wettbewerben.

"Diese Klubs gehen raus. Ich rechne damit, dass das schon am Freitag passiert. Dann werden wir sehen, wie wir die Champions League beenden", sagte Möller der Rundfunkanstalt in Dänemark (DR). Für Freitag ist eine außerordentliche Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees angesetzt.

Ob zu solch einem drastischen Schritt eine Möglichkeit bestehe, sei unklar, werde derzeit aber rechtlich geklärt, hatte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin am Montag in Montreux gesagt.

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Im Champions-League-Halbfinale (Paris Saint-Germain gegen Manchester City, Real Madrid gegen FC Chelsea) Ende April bzw. Anfang Mai ist PSG der einzige Klub, der nicht zu jenen zwölf Vereinen gehört, die eine UEFA-unabhängige Superliga gründen wollen.

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In der Europa League stehen überdies Manchester United (gegen AS Rom) und der FC Arsenal (gegen den FC Villarreal) unter den letzten Vier. Beide wollen sich ebenfalls lossagen. Wie mit den Halbfinals verfahren würde, ist offen. Titelverteidiger Bayern München war im Champions-League-Viertelfinale an PSG gescheitert, Borussia Dortmund an ManCity. Zudem war er FC Porto an Chelsea gescheitert. Dürfen die drei Teams nun für die abtrünnigen Klubs nachrücken?

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Mit Material des Sportinformationsdiensts (sid)

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