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Leroy Sane blickt demütig auf die Rolle des Fußballs in Corona-Zeiten: "Wir sind als Fußballer privilegiert", stellt er fest und will andere Sportler unterstützen.

Fußball-Nationalspieler Leroy Sane blickt demütig auf die Rolle des Fußballs in Corona-Zeiten. "Wir sind als Fußballer privilegiert, besonders auch im Vergleich zu Athleten aus anderen Sportarten", sagte der 25-Jährige im go!d-Magazin der Deutschen Sporthilfe.

"Gerade in der Pandemie hatten einige Profisportler nicht die Möglichkeiten, ihrem Beruf nachzugehen, mussten auf Wettbewerbe und dadurch auch Einnahmequellen verzichten. Und wichtige Monate ihrer Karriere somit opfern", betonte Sane: "Es ist extrem wichtig, dass es da etwa durch die Deutsche Sporthilfe Unterstützung gibt."

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Auch deshalb engagiert sich der Profi von Bayern München, dessen Mutter Regina Weber 1984 in Los Angeles Olympia-Bronze in der Rhythmischen Sportgymnastik gewann, in der Sporthilfe-Kampagne "Germany United".

Die Stiftung will mit einer breiten Allianz aus Wirtschaft, Politik, Medien und Sport so für mehr Miteinander und ein neues Wir-Gefühl in der Gesellschaft sorgen - auch mithilfe von Werten wie Respekt, Vielfalt und Verantwortung. Diese hätten auch ihn geprägt, sagte Sane: "Im Sport gibt es keine Grenzen, alles ist möglich."

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Mit der deutschen Nationalmannschaft unterstützt er auch die Initiative "Sportler für Sportler" für Athlet:innen aus olympischen Sportarten. Es gehe darum, anderen "etwas abzugeben, die nicht so große Verdienstmöglichkeiten haben und ständig in der Öffentlichkeit stehen", meinte Sane.

Er fände es "schade", dass etwa Turner oder Leichtathleten, die "genauso hart für ihren Traum wie ein Fußball-Nationalspieler" arbeiteten, in Deutschland "nur wenig wahrgenommen werden. In meiner Zeit in England habe ich das auch schon anders erlebt."

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