Die Hintergründe zu Bayerns Krawall-PK
teilenE-MailKommentare

München - In der Siegeslaune nach dem Drittliga-Erfolg erlaubt sich der Stadionsprecher der Münchner Löwen eine Spitze in Richtung Bayern. Anlass: die kuriose PK.

Für die denkwürdige Pressekonferenz der drei Bosse musste der FC Bayern bereits einiges an Spott und Häme einstecken. Aber jetzt wird es ganz bitter: Auch der TSV 1860 München veralberte seinen Stadtrivalen.

Nach dem 2:0 (0:0) im Löwen-Duell der 3. Liga gegen Eintracht Braunschweig teilte der Stadionsprecher laut der Bild eine Spitze in Richtung Säbener Straße aus.

"Sehr verehrte Damen und Herren, die Löwen siegen 2:0 gegen Eintracht Braunschweig", verkündete Sprecher Stefan Schneider demnach über das Stadionmikrofon und fügte euphorisch an: "Der erste Sieg seit 50 Tagen und ich glaube, die Würde des Löwen ist unantastbar."

Ein klarer Gruß in Richtung Karl-Heinz Rummenigge. Der Vorstandsvorsitzender des Rekordmeisters hatte die beispiellose PK mit einem Zitat von Artikel 1 des Grundgesetzes eingeleitet: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." (Service: Bayern-PK zum Nachlesen)

Rummenigge in Rage: "Unverschämt! Polemisch! Respektlos!"

Bekiroglu und Kindsvater schießen TSV nach oben

Im Stadion an der Gründwalder Stadion herrschte ohnehin gute Laune. Für die Münchner Löwen war der Sieg gegen Liga-Schlusslicht Braunschweig der erste Erfolg nach fünf sieglosen Spielen in Serie.

Efkan Bekiroglu (51.) und Benjamin Kindsvater (90.+3) trafen für den TSV, der mit den drei Punkten auf Tabellenplatz elf kletterte.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image