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Der 1. FC Kaiserslautern hat einen neuen Sportdirektor. Wie SPORT1 bereits meldete, ist es ein ehemaliger FCK-Profi. Die Zukunft des bisherigen Sportchefs ist offen.

Beim 1. FC Kaiserslautern ist die Zeit von Boris Notzon als Sportdirektor abgelaufen.

Der 41-Jährige, der seit August 2014 bei den Pfälzern im Amt war - zuerst als Leiter der Scoutingabteilung - wird abgelöst. Notzon ist aber nicht freigestellt. 

Wie SPORT1 bereits berichtete, wird sein Nachfolger als für die sportlichen Belange Verantwortlicher der Ex-Profi Thomas Hengen. Der 1. FC Kaiserslautern hat die Personalie mittlerweile per Pressemitteilung bestätigt.

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Der ehemalige Profi, der von 1992 bis 1996 und 2001 bis 2004 das Trikot der Roten Teufel trug und deren Kapitän er 2001/2002 war, arbeitete zuletzt als Sportchef bei Alemannia Aachen. Zuvor war er als Scout und Kaderplaner für dne FC EVerton, Hamburger SV Wet Ham United und PSV Eindhoven tätig.

Dienstbeginn nach Mitgliederversammlung

Der Kontrakt läuft ab dem 1. März 2021. Am 26. Februar findet noch eine Mitgliederversammlung statt, auf der auch der Aufsichtsrat neu gewählt wird. Mit Rücksicht auf diese Entscheidung wurde die vertragliche Vereinbarung mit Hengen mit einer beidseitig aufschiebenden Wirkung versehen.

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Merk sieht Hengen als die perfekte Entscheidung für den Klub und beschreibt Hengen als "dynamisch, modern, frisch, innovativ, hungrig auf Erfolg." Dazu habe er sich vom ersten Moment der Gespräche an "überzeugen präsentiert. Wir glauben, mit ihm die großen Herausforderungen unseres FCK bewältigen zu können."

Die Vorzeichen standen für Notzon schon in den vergangenen zwei Wochen nicht günstig, weil er nicht mehr in die Trainersuche mit eingebunden war. Bei der Vorstellung des neuen Trainers Marco Antwerpen am vergangenen Mittwoch saß dann auch nicht Notzon auf dem Podium, sondern der Beiratsvorsitzende und Aufsichtsratssprecher Markus Merk.  

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Mit dem FCK gewann Hengen 1996 den DFB-Pokal.

In der Saison 2007/2008 war er Trainer von Alemannia Aachen II. Als Profi war er neben dem FCK auch noch beim Karlsruher SC, Borussia Dortmund, Besiktas Istanbul und beim VfL Wolfsburg unter Vertrag. 

Zum Abschluss seiner aktiven Laufbahn trug er dann von 2004 bis 2006 das Trikot der Aachener. 

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