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Joel Matip
Joel Matip © Getty Images
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Die Gelsenkirchener laufen beim VfB Stuttgart zwar mit dem Trikotbadge der Willkommenskampagne für Flüchtlinge auf, attackieren zugleich aber die Initiatoren.

Schalke 04 wird im Spiel beim VfB Stuttgart am Sonntagnachmittag mit dem Trikotbadge zur Kampagne "Wir helfen - #refugeeswelcome" auflaufen - allerdings nur widerwillig.

Wie der Verein via Twitter verkündete, wollte man stattdessen eigentlich mit dem Logo zur eigenen Aktion "#stehauf" auf dem Ärmel spielen.

"Dies wäre die Wunschlösung des Vereins gewesen, und auch die seiner Fans, was die überwältigende Anzahl an Reaktionen per E-Mail und via Social Media zu dem Thema eindrucksvoll untermauert. Hierauf hat Schalke in mehreren Gesprächen hingewirkt, jedoch eine Absage erhalten", teilten die Königsblauen mit.

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Gleichzeitig kritisierten die Gelsenkirchener indirekt die "völlig unnötige öffentliche Kommentierung" durch die Bild als Initiatorin der Willkommensaktion für Flüchtlinge, nachdem der FC St. Pauli seine Teilnahme in der vergangenen Woche als erster einer Reihe von Zweitligisten verweigert hatte.

Es sei "mehr als bedauerlich, dass wiederholte unüberlegte öffentliche Äußerungen von Initiatoren der Aktion (…) dazu geführt haben, dass die Clubs der Bundesliga ungeachtet ihrer vielfältigen, ideenreichen und unermüdlichen Aktionen zum Thema Flüchtlinge nun ins Zentrum der Kritik geraten sind, obwohl sie weder Urheber dieser Statements waren noch im Vorfeld auf diese Kampagne gedrängt haben".

Man werde "daraus seine Schlüsse ziehen", aber dennoch auch "nach diesem Wochenende weiter eigeninitiativ und unabhängig von jeglicher medialen Begleitung seine vielfältigen Hilfsaktionen" fortsetzen.

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