vergrößernverkleinern
© imago
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Braunschweig - Nach der Wolfsburger Rettung in der Relegation stürmen Braunschweiger Chaoten den Platz. Schon vorher wird ein Ordner durch einen Böller verletzt.

Die Rettung des VfL Wolfsburg im Rückspiel der Relegation wurde abermals von Ausschreitungen überschattet. Nach Abpfiff stürmten Fans von Eintracht Braunschweig das Spielfeld, versuchten Richtung Gästeblock zu rennen.

Eintracht Braunschweig v VfL Wolfsburg - Bundesliga Playoff Leg 2
Eintracht Braunschweig v VfL Wolfsburg - Bundesliga Playoff Leg 2 © Getty Images

Die Polizei reagierte aber besonnen, stellte den Platz zu und verhinderte ein Aufeinandertreffen beider Fanlager.

Die Mannschaft um Mario Gomez musste in die Kabine flüchten. "Ich habe nur gehört, wie Mario rief, wir sollen in die Kabine laufen. Da bin ich mitgelaufen", sagte VfL-Profi Christian Träsch.

Anzeige

"Ich denke, dass die Spieler leider nicht die Gelegenheit gehabt haben, mit den Fans zu feiern", sagte Trainer Andries Jonker nach dem Spiel bei Sky.

Polizisten von Böllern getroffen

Löwen-Chaoten bewarfen derweil die Polizei vereinzelt mit Böllern und Pyrotechnik.

© imago

Trotzdem kam es nicht zur Eskalation, die Polizei ging nicht auf die Provokationen ein.

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit, alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Alle Akzeptieren
Einmal Akzeptieren

Auch deshalb wandten sich die Braunschweig-Chaoten dem Feiern der eigenen Mannschaft zu, die noch verstreut auf dem Platz unterwegs war. Nach etwa 15 Minuten verließen die Fans den Platz wieder.

Ordner verletzt

Schon direkt nach der Halbzeitpause sorgten Eintracht-Chaoten durch das Abbrennen von Pyrotechnik für einen Zwischenfall.

Nachdem in der ersten Hälfte schon Mario Gomez unflätig beleidigt wurde, flogen kurz nach Wiederbeginn Böller in den Stadioninnenraum.

Ein Ordner ging daraufhin zu Boden und musste behandelt werden. "Da war schon ein bisschen Angst. Das gehört nicht auf den Fußballplatz. Das geht nicht", kommentierte VfL-Torhüter Koen Casteels, der nur wenige Meter entfernt vom Ordner stand.

© imago

Kurz darauf konnte dieser aber wieder aufstehen. Nach Informationen der ARD erlitt er ein Knalltrauma. Wie die Braunschweiger am Abend vermeldeten, war der Mann nach kurzer Behandlungspause wieder dienstfähig.

Wenn du hier klickst, siehst du Twitter-Inhalte und willigst ein, dass deine Daten zu den in der Datenschutzerklärung von Twitter dargestellten Zwecken verarbeitet werden. SPORT1 hat keinen Einfluss auf diese Datenverarbeitung. Du hast auch die Möglichkeit, alle Social Widgets zu aktivieren. Hinweise zum Widerruf findest du hier.
Alle Akzeptieren
Einmal Akzeptieren

Braunschweigs Präsident Sebastian Ebel bezeichnete das Verhalten der handelnden Zuschauer als "unglaubliche Sauerei": "Das ist sowas von bescheuert." Der Böllerwurf auf den Ordner habe zu "einem Bruch im Spiel geführt."

Die übrigen Fans reagierten mit Unverständis auf die Pyro-Chaoten. "Ihr seid zu blöd", hallte es durch das Stadion.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image