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Heribert Bruchhagens Vertrag als Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV läuft bis Sommer 2019
Heribert Bruchhagens Vertrag als Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV läuft bis Sommer 2019 © Getty Images
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Heribert Bruchhagen spielt die scharfe Kritik von Stefan Reuter am HSV herunter. Die Attacke des Augsburg-Bosses sei nur dessen eigener Enttäuschung geschuldet.

Heribert Bruchhagen wollte die harsche Kritik von Stefan Reuter am Hamburger SV nicht unkommentiert im Raum stehen lassen. 

Reuter, Geschäftsführer von Hamburgs Bundesliga-Konkurrent FC Augsburg, hatte den HSV nach dem geplatzten Verkauf von Verteidiger Konstantinos Stafylidis als "komischen Verein" bezeichnet. Augsburg wäre den griechischen Nationalspieler gerne los geworden, Hamburg ließ den Deal jedoch platzen. 

"Ich finde, wenn ich wirklich Interesse an einem Spieler habe, dann gehe ich anders vor. Das hat mir alles einen unstrukturierten Eindruck gemacht, da geht man gezielter vor", hatte Reuter erklärt. 

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Bruchhagen ruft Reuter an

Für Bruchhagen sind Reuters Aussagen nicht mehr als angestauter Frust. "Diese Sätze von Herrn Reuter sind der Enttäuschung geschuldet. Augsburg hat wohl fest damit gerechnet, dass wir Stafylidis holen", sagte Hamburgs Vorstandvorsitzender in der Bild-Zeitung.

Weil ihm die geforderte Ablösesumme von 10 Millionen Euro zu hoch gewesen sei, habe er Reuter persönlich angerufen: "Ich habe ihm gesagt, 'Vergiss es, wir machen es nicht'."

Trotz der unüberwindbaren Differenzen beim Stafylidis-Poker gebe es aber kein böses Blut zwischen den Vereins-Bossen. "Stefan Reuter bleibt weiter mein Freund."

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