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Christian Heidel war vor seiner Zeit bei Schalke in Mainz
Christian Heidel war vor seiner Zeit bei Schalke in Mainz © Getty Images
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Gelsenkirchen - Sportvorstand Christian Heidel hat die Transferpolitik von Schalke 04 gerechtfertigt. Der Kader entspreche genau den Planungen - mit einer Ausnahme.

Vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart am Sonntag (So, ab 17.45 Uhr im Liveticker) hat Schalke-Manager Christian Heidel seine Transferpolitik gerechtfertigt.

"Wir stehen voll hinter diesem Kader und glauben, dass wir eine richtig gute Mannschaft haben", sagte der 54-Jährige auf der Pressekonferenz am Freitag.

Während der Woche wurde Heidel für seine Kaderpolitik kritisiert. Verschiedene Medien hatten ihm dabei die Zahl von 16 Abgängen im Sommer vorgehalten und von einem "Ausverkauf" gesprochen.

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Heidel rechnet vor

Darauf antwortete Heidel: "Von den 16 Spielern haben neun in der vergangenen Saison kein Bundesligaspiel absolviert, sieben waren gar nicht da, weil sie ausgeliehen waren oder aus dem Jugendbereich kamen. Wir haben doch keine Spieler aus dem Stamm abgegeben."

Richtig gerechnet habe Schalke "sieben Spieler abgegeben, die in der Bundesliga gespielt haben, und vier dazu geholt. Das heißt, der eigentliche Kader ist um drei Spieler reduziert worden."

Das entspreche ziemlich genau der gewünschten Kadergröße: "Sie ist so, wie wir sie haben wollten, vielleicht ein Spieler zu wenig. Aber es war für uns eben eine ganz schwierige Entscheidung, ob wir dem Wunsch von Johannes Geis entsprechen."

Heidel: "Obwohl wir Bauchschmerzen hatten"

Geis  war nach dem Ende der Bundesliga-Transferperiode auf die Verantwortlichen zugekommen und hatte um die Freigabe für einen Wechsel zum FC Sevilla gebeten. In Spanien war das Transferfenster zu diesem Zeitpunkt noch offen.

"Deshalb haben wir beschlossen, ihm diesen Wunsch zu erfüllen, obwohl wir große Bauchschmerzen dabei hatten", so Heidel.

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